Mittwoch, 17. April 2024

Camping: Mehr Verbundenheit mit der Natur

Bei der Wahl der Unterkunft im Urlaub scheiden sich die Geister. Während die einen auf eine Übernachtung im Hotel schwören, buchen andere jedes Jahr eine Ferienwohnung für ihren Aufenthalt. Eine weitere mögliche Variante ist das Camping. Warum es sich lohnt, Camping einmal auszuprobieren und wie man so einen Urlaub in Einklang mit der Natur verbringen kann, zeigt dieser Artikel.

Die verschiedenen Varianten des Campingurlaubs

Camping ist nicht gleich Camping. Hier gibt es große Unterschiede, die sich vor allem auf den Komfort beziehen. Und natürlich spielen hier auch die Kosten eine entscheidende Rolle. Grob lässt sich Camping in vier Varianten unterscheiden:

  • Camping im Zelt: direkter Kontakt mit der Natur; günstigste Variante
  • Camping mit einem Bus oder Wohnmobil: Flexibler, kostenintensiver und luxuriöser als Zelten
  • Mobile Home: Kleine Häuschen, die auf dem Campingplatz zu finden sind
  • Glamping: Übernachtung in luxuriösen Unterkünften; keine Ausrüstung nötig

Im Einklang mit der Natur – so schön kann Camping sein!

Für viele, die ihre Urlaube bisher eher in einem Hotel verbracht haben, mag der Gedanke an Camping zunächst abschreckend sein. Vor allem dann, wenn es darum geht, in einem Zelt zu schlafen, schrecken einige davor zurück.

Allerdings bietet Camping einen ungeahnten Vorteil: Auf diese Weise lässt sich ein Urlaub in Einklang mit der Natur verbringen. Wer sich für die Unterbringung in einem Zelt oder im Wohnmobil entscheidet, entdeckt ganz andere Orte als diejenigen, die im Hotel schlafen.

Bei den Campingplätzen gibt es große Unterschiede. Einige sind sehr modern ausgestattet, andere hingegen sind naturbelassen. Vor allem in Gegenden wie Kroatien, Korsika oder Italien sind Campingplätze mit großen Pinienwäldern sehr beliebt. Hier schläft man inmitten der Natur!

Wer in einem Zelt schläft, wird morgens meist durch friedliches Vogelgezwitscher und die ersten Sonnenstrahlen geweckt. Befindet sich der Campingplatz in der Nähe von einem Strand, kann man sich schon vor dem Frühstück direkt dort hinbegeben und eine Runde joggen gehen oder einfach bei dem Anblick der Wellen entspannen.

Wildcampen – ein absoluter Trend!

Wildes Campen ist in vielen Ländern verboten. Generell erlaubt ist es allerdings vor allem in skandinavischen Ländern wie Schweden, Finnland oder Norwegen. Unter Wildcampen versteht man das Übernachten in der freien Natur – also nicht direkt auf einem Campingplatz.

Vor allem ruhebedürftige Menschen, die nicht immer unter Leuten sein und die Natur in vollen Zügen genießen möchten, sollten dem Wildcampen einmal eine Chance geben. Zwar verzichtet man hier auf Sanitäranlagen und Strom, die bei einem Campingplatz in der Regel gegeben sind. Allerdings kann man so die Verbundenheit zur Natur stärker spüren.

Übrigens: Wer sich erst einmal langsam an das Wildcampen herantasten möchte, kann sich auch nach Campingplätzen umsehen, die das gezielt anbieten. Es handelt sich um Stellplätze, die ebenso ruhig sind, doch Hilfe für Notfälle ist immer in greifbarer Nähe.

Fazit: Camping lohnt sich

Wer bisher nur in Hotels oder Ferienwohnungen übernachtet hat, sollte bei der nächsten Reise einmal dem Camping eine Chance geben. Naturverbundener kann man kaum Urlaub machen! Wichtig für einen gelungenen Campingurlaub ist, die nötige Ausrüstung zur Hand zu haben. So steht dem Outdoor-Abenteuer nichts mehr im Weg!