Donnerstag, 22. Februar 2024

Sicherheitskleidung auf Baustellen

Sicherheitskleidung hat in Sachen Arbeitsschutz einen hohen Stellenwert. Sie schützt vor lauten Umgebungsgeräuschen, Chemikalien, Hitze, scharfen Gegenständen und anderen Risiken. Zur Grundausstattung gehören:

  • Sicherheitsschuhe
  • Arbeitshelme
  • Westen
  • Handschuhe
  • Gehörschutz

Sicherheitsschuhe: Arbeitsschutz ohne Wenn und Aber

Sicherheitsschuhe haben schon viele vor gebrochenen Knochen bewahrt, das gilt nicht nur für jene im Fußbereich. Die Zehen werden durch solide Metallkappen geschützt, sie halten hohe Gewichtsbelastungen aus. Verstärkte Fußbetten und robuste Obermaterialien bieten zusätzlichen Schutz. Die Sohlen sind profiliert, öl- und säurebeständig, sodass sie auch auf rutschigem Untergrund Halt finden. Sicherheitsschuhe mindern die Gefahr des Ausrutschens. Vor Betreten einer Baustelle oder eine Werkstatt also unbedingt geeignete Schuhe anziehen. Falls man noch kein passenden Schuhwerk besitzt, kann man auch Baustellenschuhe online kaufen.

Arbeitshelme: Must-haves für jede Baustelle

Helme sind der Sicherheitsklassiker auf Baustellen und in der Industrie. Sie bewahren Träger vor schwerwiegenden Kopfverletzungen, die selbst beim Herunterfallen von Kleinteilen entstehen. Die Außenflächen sind aus stabilem Kunststoff gefertigt, das Innere ist weich gepolstert, sodass auch langes Tragen keine Herausforderung darstellt. Lüftungsschlitze sorgen für die Luftzirkulation. Arbeitshelme sind in der Regel größenverstellbar. Justierbare Nacken- und Kinnbänder garantieren optimalen Sitz.

Westen: auffällig, bequem, funktional

Westen sind zwar keine Schutzpanzer, dennoch leisten sie einen hohen Beitrag zur Sicherheit. Mit auffälligen Signalfarben und Reflektoren weisen sie auf Menschen bei der Arbeit hin. Sie sind im Bau wie auch beim Betrieb großer Produktionsanlagen von Vorteil, da sie nicht so leicht übersehen werden. In Sachen Tragekomfort gibt es nichts zu meckern. Westen sind weit geschnitten, sie liegen dennoch eng am Körper. Sie sind mit zahlreichen Taschen ausgestattet, in denen das Maßband ebenso einen Platz findet wie der Schraubenschlüssel. Die Materialien sind robust und widerstandsfähig gegen Abrieb, Feuchtigkeit und Verschmutzungen.

Handschuhe: In jeder Situation optimaler Schutz

Arbeitshandschuhe sind nicht nur auf Baustellen gefragt, sondern auch im privaten Bereich. Es gibt verschiedene Arten und Standards. Sicherheitshandschuhe sollten im Bau aus schnittfesten Materialien bestehen. Sie stellen sicher, dass spitze Teile und scharfe Kanten nicht so leicht bis zur Haut vordringen. Zahlreiche Ausführungen sind an den neuralgischen Punkten verstärkt, wozu die Fingerkuppen und die Handinnenflächen gehören. Manche Modelle schützen vor Säure und Öl, andere stellen eine Barriere für Elektrizität dar. Es gibt zudem Arbeitshandschuhe, die das Verletzungsrisiko bei hohen und niedrigen Temperaturen minimieren.

Gehörschutz: Pflicht bei lauten Umgebungsgeräuschen

Beim Arbeiten mit lauten Maschinen ist mitunter das Tragen eines Gehörschutzes gesetzlich vorgeschrieben. Zwei Varianten haben sich bewährt. Es gibt solche, die die Form von Kopfhörern haben, dem gegenüber stehen Ohrstecker und Stöpsel, die nah am Gehörgang den Schall absorbieren. Welche Modelle ideal sind, ist maßgeblich von der Geräuschbelastung abhängig. Jeder Hersteller gibt Auskunft, inwieweit der Umgebungslärm reduziert wird.

Sicherheitskleidung: Auf die Maße kommt es an

Arbeitsbekleidung muss passen und möglichst eng am Körper sitzen. Weit ausgeschnittene Ärmel und Beine geraten leicht in Maschinen und andere bewegliche Teile. Entsprechen Westen, Handschuhe, Helme und Co nicht den Körpermaßen, besteht die Gefahr des Herausrutschens oder des Verlierens, was in ungünstigen Situationen zu Unfällen führt. Fällt hingegen Sicherheitsbekleidung zu knapp aus, so schränkt das die Bewegungsfreiheit ein. Somit empfiehlt es sich, vor dem Kauf oder der Bestellung die Körpermaße abzunehmen.