Fitnessarmband: Darum kann es motivieren!

Wer nicht nur abnehmen, sondern langfristig etwas für seine Gesundheit tun möchte, kommt um sie nicht herum: Die Rede ist von Fitnesstrackern. Solche Trainingsgadgets verfolgen das Training in Echtzeit, messen dabei die Schritte, die zurückgelegte Distanz und die verbrauchten Kalorien. Hochwertige Modelle können noch viel mehr: Sie sind mit dem Telefon verbunden, überwachen und analysieren die Schlafqualität und zeichnen sogar Daten zur Frauengesundheit auf. Kein Wunder also, wenn man an immer mehr Handgelenken Smartwatches sieht.

Doch wie kann solch ein Gerät motivieren und zu mehr sportlicher Aktivität antreiben? Zwar ist die Faustregel von 10.000 Schritten am Tag längst überholt, dennoch gilt: „Jeder Schritt zählt auf dem Weg zu neuem Wohlbefinden“. Dabei können Fitnesstracker und Smartwatch sehr wohl motivieren. Ist man zu lange inaktiv, wird man durch ein akustisches Signal oder ein kurzes Vibrieren daran erinnert, sich zu bewegen. Auch kann man ein vorher definiertes Ziel festlegen, etwa 8.000 Schritte am Tag. Sind diese erreicht, vibriert der Tracker ebenfalls. Die meisten Modelle bekannter Hersteller wie Garmin oder Polar verfügen über eine eigene App. In dieser kann man seine Trainingswerte in übersichtlichen Tabellen und Diagrammen ansehen und so seine Erfolge messen.

Warum aber dieser Hype um Smartwatch und Fitnessarmband? Wir Deutschen sind echte Bewegungsmuffel. Aktuellen Statistiken der Techniker Krankenkasse zufolge bewegt sich ein Drittel aller Deutschen weniger als 30 Minuten am Tag. Dieser Bewegungsmangel ist ein echtes Problem, denn er kann zahlreiche Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar bestimmte Krebsarten fördern. Nicht zu vergessen die Auswirkungen auf den Bewegungsapparat: Rückenschmerzen sind mittlerweile die Volkskrankheit Nummer Eins und häufig auf zu wenig Bewegung zurückzuführen.

Dabei helfen schon kleine Gewohnheiten im Alltag dabei, sich mehr zu bewegen. Nehmen Sie die Treppe anstelle des Aufzugs oder überbringen Sie Nachrichten im Büro persönlich statt eine E-Mail an den Kollegen zu schreiben. Solche kleinen Änderungen der täglichen Gewohnheiten führen dazu, dass am Ende des Tages mehr Schritte auf der Smartwatch stehen. Auf Dauer gesehen bedeutet das nicht nur, langfristig gesund zu bleiben, sondern bestenfalls auch, das eine oder andere unliebsame Kilo loszuwerden.

Dass Wearables wie eine Smartwatch oder ein Fitnesstracker zu mehr Bewegung motivieren, ist klar belegt. In der entsprechenden App können nicht nur die eigenen Trainingserfolge angesehen werden. Auch hat man die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in eine Art virtuellen Wettkampf zu gehen und die Ergebnisse mit anderen zu teilen. Zwar sind die Deutschen nach wie vor Sportmuffel, doch der Trend ist rückläufig. Das liegt auch daran, dass immer mehr Firmen spezielle Angebote wie die aktive Mittagspause bieten. Auch viele Krankenkassen haben sich zum Thema mehr Bewegung einiges einfallen lassen. Nimmt man an deren Challenges teil und schafft eine bestimmte Anzahl an Schritten in der Woche, kann man sich über attraktive Prämien freuen.

Ein Fitness Tracker ist noch aus einem anderen Grund ratsam. Wichtig ist nicht nur, dass man trainiert, sondern dass man sich dabei weder überanstrengt noch unterfordert. Aus diesem Grund warnt der Tracker den Sportler, wenn eine bestimmte Herzfrequenz über- beziehungsweise unterschritten wird. So können Sie sicher sein, im aeroben Bereich zu trainieren und so den maximalen Trainingseffekt erzielen.

Fazit: Die eigenen Trainingsziele in der App zu sehen, motiviert nachweislich. Ein Tracker zeichnet genau auf, wie aktiv man war, wie viele Schritte man gegangen ist und wie viele Kalorien man dabei verbraucht hat. Es besteht also nicht die Gefahr, dass man sich selbst täuscht. Natürlich muss eine gewisse Grundmotivation vorhanden sein. Ist das nicht der Fall, bringt auch der beste Fitness Tracker nichts.