Vergleich von Mährobotern

Die technische Innovation, im Bereich der Elektrotechnik und auf dem Gebiet der Steuerungselektronik, hat die Entwicklung von Robotern ermöglicht und vorangetrieben. Sie finden zunehmend Platz in unseren Alltagsabläufen, die Industrie entwickelt bereits selbstfahrende PKWs. Auch im Bereich der Gartentechnik werden Roboter eingesetzt. Statt geduldig einem Rasenmäher zu folgen, den man über eine grüne Fläche schiebt, wird ein Mähroboter entwickelt, der das Mähen eigenständig übernimmt. Die „Rasenmäher-Führungsperson“ wird wegrationalisiert, sie lässt sich auf dem Liegestuhl nieder, sie übernimmt andere Aufgaben.





Wir stellen Ihnen drei Mähroboter vor. Ihre Technik ist ausgereift und sie erfüllen ihre Aufgabe gut. Von der Firma Gardena sind das der R40 Li und der R70 Li, von der Firma Bosch stellen wir den Indego 1000 vor.

Gardena R40 Li

Der Mähroboter R 40 ist mit einem Gewicht von 7,4 Kg der Leichteste und mit einer Größe von 78x52x37 cm der Kleinste, der hier vorgestellten Geräte. Er ist für eine Rasenfläche von etwa 300 m² ausgelegt. Mit einem Begrenzungskabel wird die zu mähende Rasenfläche definiert, dabei werden Bäume, Teiche oder ähnliches durch das Kabel ausgegrenzt. Innerhalb der festgelegten Mähfläche bewegt sich der „Robi“ eigenständig.

Zu Beginn wird der Standort der Ladestation festgelegt (innerhalb der begrenzten Fläche). Von der Ladestation aus wird ein Leitkabel bis zu dem am Weitesten entfernten Punkt verlegt. Das Leitkabel ist eine Orientierungshilfe für den Roboter, durch diese kann er, von jedem Punkt aus, zurück zur Ladestation finden. Dabei variieren die Abstände des Mähroboters zum Leitkabel ständig. Die Mähleistung wird durch ein unsystematisches Befahren der Rasenfläche erbracht. Durch dieses Vorgehen werden Fahrspuren auf dem Rasen vermieden.





Die mögliche Schnitthöhe kann zwischen 20 – 50 mm betragen, sie wird durch einen Drehschalter am Gerät eingestellt. Das Schnittgut, es wird als Mulch bezeichnet, verteilt der Mähroboter auf dem Rasen. Der Mulch düngt den Rasen. Der Rasen wird grün, dicht und fest.

Gardena R 70 Li

Der R70 Li ist der etwas größere „Bruder“ des R40 Li. Er ist für eine Rasenfläche von etwa 700 m² ausgelegt. Die grundsätzliche Funktionsweise ist ähnlich der, des R 40. Mit dem Begrenzungskabel wird die Mähfläche definiert und ein Leitkabel dient dem Mähroboter als Orientierungshilfe. Innerhalb der definierten Fläche agiert der Mäh-Robi eigenständig und unsystematisch. In einer Stunde mäht er etwa 45 m², der R 40 Li etwa 30 m². Auch hier wird der Mulch über den Rasen verstreut und dient diesem als Dünger. Über ein Tastenfeld auf dem Gerät werden die Mäh-Tage und Einsatzstunden festgelegt. Beide Geräte (R40/R70) sind auch bei Regen und Feuchtigkeit einsatzfähig.

Bosch Indego 1.000

Der Indego ist der Größte, der vorgestellten „Roboter-Mäher“. Seine Schnittbreite ist mit 26 cm um 9 cm breiter, als die, der anderen Geräte. Die Steigungsfähigkeit wird mit 35 % angegeben und die Flächenkapazität des Mähroboters beträgt etwa 1.000 m². Der Indigo ist der Leistungsstärkste. Sein Arbeitsgeräusch wird mit 75 dB angegeben, damit ist er etwas lauter als die anderen Geräte.

Auch bei diesem Gerät wird der Mähbereich durch ein Begrenzungskabel definiert. Der Indego 1.000 benötigt kein Leitkabel. Zu Beginn fährt der Roboter des definierte Gelände ab, er kartographiert es quasi, um es dann, in parallelen Bahnen zu mähen.

Sobald die Energiereserven unter ein bestimmtes Maß absinken, wird der Mähvorgang gestoppt. Der Roboter fährt eigenständig (wie die anderen Geräte auch) zur Ladestation. Aufgeladen (50 Min. später), setzt er seine Arbeit fort, entsprechend der vorgegebenen Programmierung.

Der Indigo verfügt, wie die anderen Geräte auch, über eine Diebstahlsicherung. Wird er angehoben ertönt ein Alarmsignal. Dieser Warnton kann nur durch die Eingabe einer Pin-Nr. abgestellt werden.

Resumee

Die vorgestellten Mähroboter sind bereits ein oder zwei Jahre auf dem Markt. Es sind nicht die neuesten Modelle. Aber der Gardena R40 Li und der R70 Li, sowie der Bosch Indego 1.000 haben in der Vergangenheit gute Testergebnisse erzielt. Sie erfüllen die ihnen gestellten Aufgaben gut und zuverlässig.

Sobald auf dem Markt Nachfolgermodelle angeboten werden, sinkt der Preis für die Altmodelle erheblich. Dies führt, bei den vorgestellten Modellen, zu einem für den Käufer interessanten Preis / Leistungsverhältnis.