210 DDR-Witze

1. „Darf ein kleiner Funktionär einen höheren Funktionär kritisieren?“ – „Natürlich! Aber wahrscheinlich nur einmal…“

2. „Die Erfolge der sowjetischen Wissenschaft werden der gesamten Menschheit zugute kommen“, erklärt ein russischer Gastdozent an der Ost-Berliner Universität. „Unsere Sputniks waren nur ein Anfang. Bald wird der Tag kommen, an dem man zum Flughafen Berlin-Schönefeld geht und eine Fahrkarte zum Mond oder zur Venus kaufen kann!“ – „Einfach phantastisch!“, meint ein Student: „Vielleicht hätten wir von dort Anschluss nach Hamburg oder Köln!“

3. „Die sowjetischen Fischkonserven, die ich gestern bei Ihnen kaufte, sind ungeniessbar!“ beschwert sich eine Hausfrau in einem Kaufhaus. „Ich kann Ihnen nur versichern, dass sie direkt aus der UdSSR importiert wurden“, entgegnet der Verkäufer. „Importiert?!“ schimpft die Hausfrau. „Sie meinen wohl deportiert?!“

4. „Die UdSSR“, prahlt ein sowjetischer Offizier, „ist so gross, dass man von der West- zur Ostgrenze 14 Tage mit der Eisenbahn benötigt!“ – „Ja, ja“, seufzt da der DDR´ler verständnisvoll, „diese ewigen Kontrollen…“

5. „Entschuldigung, Kollegen, ist das die Sitzung, die um 14.00 Uhr stattfinden sollte?“ – „Nein, das ist die Sitzung von 8.30 Uhr!“ – „Na wie spät ist es denn jetzt?“ – „16.00 Uhr, Kollege!“

6. „Es ist schon schwer, bei der SED-Führung nicht anzuecken“, meint ein Österreicher nach der Rückkehr aus Leipzig. „Beachtet man das, was sie geschaffen hat, nicht genügend, hält sie einen für einen Feind der DDR. Sieht man sich ihre Errungenschaften aber näher an, hält sie einen für einen Spion des Westens.“

7. „Herr Minister, ich freue mich, Sie kennenzulernen. Ich habe schon viel von Ihnen gehört.“ – „Aber beweisen können Sie mir nichts!“

8. „In unserer Partei gibt es zwei Strömungen. Die erste handelt aus Angst, die zweite aus Überzeugung“, meint ein hoher Funktionär zu Honecker, „welche sollen wir bevorzugen?“ – „Die aus Angst. Die Überzeugung kann wechseln.“

9. „Leipzig ist zur ersten heiligen Stadt des gesamten Sowjetblocks ernannt worden.“ – „Warum?“ – „Das liegt doch auf der Hand. Zwei Messen jedes Jahr, und dazwischen wird gefastet.“

10. „Sie behaupten, von einem Sowjetsoldaten überfallen worden zu sein?“ – „Ist das auch wahr?“ fragt der Richter „Jawohl, hier sind fünf Zeugen, die es gesehen haben…“ – „Na und?“ sagt der Richter, „ich kann Ihnen Millionen nennen, die den Vorfall nicht gesehen haben!“

11. „Sind die Sowjets eigentlich unsere Freunde oder unsere Brüder?“ – „Sie müssen unserer Brüder sein. Freunde kann man sich aussuchen.“

12. „Warum laufen eigentlich seit Neustem so viele alte Leute mit Rucksäcken rum?“ – „Im Zuge der Energieverknappung wurden die Herzschrittmacher auf Braunkohlebetrieb umgestellt…“

13. „Wie beurteilen Sie die neue Erzählung von Dieter Freitag?“ fragte der Minister. „Ich würde sagen, eine gute Erzählung“, meinte der Kritiker. Der Minister schüttelte den Kopf. „Das heißt, in mancher Beziehung gut.“ Der Minister schüttelte den Kopf. „Im mancher Beziehung gut, das heißt für Reaktionäre gut, die ziehen solche Art Scherze vor.“ Der Minister schüttelte den Kopf. „Viel eher für die Radikalen, ich habe mich vorhin versprochen.“ Der Minister schüttelte den Kopf. „Im allgemeinen ist diese Erzählung schlecht.“ Der Minister schüttelte den Kopf. „Man darf sie dabei aber auch nicht im ganzen verdammen.“ Der Minister schüttelte den Kopf und sagte: „Schrecklich unbequem, dieser Kragen…“

14. Ab 1986 kann Weihnachten in der DDR nicht mehr gefeiert werden: Josef ist zur Volkarmee eingezogen, Maria muss arbeiten, die Hirten stehen auf Friedenswacht und die drei Weisen sind kürzlich in den Westen getürmt…

15. Alle kennen die 7 Weltwunder, aber die 7 Wunder der DDR sind weniger bekannt: Wunder 1: In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit! Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte gearbeitet. Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plan-Soll immer erfüllt. Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es nichts zu kaufen. Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle glücklich und zufrieden. Wunder 6: Obwohl alle zufrieden waren, gab es regelmäßig Demonstrationen. Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wurde immer mit 99,9% die alte Regierung wiedergewählt.

16. Als ein Mann am Zeitungskiosk „Neues Deutschland“ kaufen will, muss er hören: „Ist noch nicht da…“ Als er daraufhin „Die Freiheit“ aus Halle kaufen will, muss er hören: „Geht nicht, Die Freiheit kommt erst mit dem neuen Deutschland.“

17. Als Erich Honecker zum Staatsbesuch in Bonn ist, fragt er Kanzler Kohl, wie er es nur mache, so hervorragende und obendrein kompetente Minister in seinem Kabinett zu haben. Kohl erklärt Erich, er mache mit seinem Ministern immer gleich einen Intelligenztest. Nur wer den besteht, komme auch ins Kabinett. Er zitiert Verteidigungsminister Wörner her und stellt ihm folgende Frage: „Es ist nicht Ihr Bruder, nicht Ihre Schwester und doch Ihrer Eltern Kind. Wer ist das?“ Wörner antwortet wie aus der Pistole geschossen: „Das bin ich!“ – „Bravo!“ sagt Kohl zufrieden. Wieder in der DDR, will Erich dasselbe versuchen. Er ruft Staatssicherheitsminister Mielke zu sich und stellt ihm dieselbe Frage, die Kohl Wörner gestellt hatte. Mielke erbittet für die Beantwortung 24 Stunden Zeit. Bis dahin will er die Person heranschaffen. In der ganzen DDR wird ab sofort gesucht. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Vergebens. Nach Ablauf der Frist gesteht Mielke seine Schlappe ein: „Wir konnten trotz riesigen Aufwandes an Mensch und Material bei der Suche die Person nicht finden.“ – „Du Idiot“, schimpft Erich, „es ist doch ganz einfach. Die gesuchte Person ist Wörner!“

18. Altes Mütterchen wendet sich in Ost-Berlin an einen Volkspolizisten: „Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn das Kaufhaus ´Prinzip´?“ Der wundert sich und meint: „So ein Kaufhaus gibt es hier gar nicht.“ Darauf sie: „Das muß es aber geben. Unser Staatsratsvorsitzender Erich Honecker hat doch gesagt, dass es im Prinzip alles zu kaufen gibt.“

19. An der Zonengrenze verursacht ein Rudel Wild etliche Minenexplosionen. Denkt der erste DDR-Grenzsoldat: „Schade um die Minen.“ Denkt der zweite: „Schade um die Tiere.“ Denkt der dritte: „Schade, dass ich jetzt nicht alleine bin…“

20. An die Tür des Weissen Hauses in Washington klopft ein kleines Teufelchen. Die Tür wird geöffnet. „Ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen goldenen Eimerchen, ich will hier klauen!“ – „Hau bloß ab, sonst kommst Du nach Sing Sing!“ Tür zu. Das Teufelchen geht nach Bonn. „Ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen goldenen Eimerchen, ich will hier klauen!“ – „Verschwinde, sonst wird der Verfassungsschutz in die Mangel nehmen!“ Tür zu. Schliesslich kommt das Teufelchen nach Berlin und klopft an die Tür des Regierungssitzes. Ich bin das kleine Teufelchen – nanu wo ist denn bloß mein kleines goldenes Eimerchen?“

21. Anfang der sechziger Jahre: Der Hammerwerfer aus der DDR wirft Weltrekord. Auf die Frage, was denn seine nächsten Pläne seien, antwortet er: „Jetzt kommt die Sichel dran…“

22. Arafat ist gestorben und steht vor der Himmelstür. Wie immer, ist er natürlich schwer bewaffnet und trägt eine MP und eine Pistole. Arafat klopft an der Tür, Petrus öffnet. Arafat: „Ja, hallo, ich möchte hier rein!“ Petrus: „Ne, geht nicht! Denn bewaffnet kommt hier schon gar keiner rein!“ Arafat riskiert einen Blick durch die Himmelstür und sieht einen großen, bärtigen Mann auf einem hohen Stuhl sitzen, der eine große Pumpgun in der Hand hält.“ Arafat: „Aber Petrus, selbst der liebe Gott hat doch ´en Gewehr, warum darf ich das nicht!“ Petrus: „Das ist ´ne Ausnahme. Und außerdem ist das gar nicht der liebe Gott. Das ist Karl Marx, der wartet auf Erich Honecker!“

23. Auf dem Platz der Republik in Ost Berlin: Ein Mann steht auf dem Platz der Republik und schreit: „Scheiss Republik!“ Daraufhin wird er verhaftet, verteidigt sich aber damit, dass er nicht gesagt habe, welche Republik er meine. Er wird wieder freigelassen. Am nächsten Tag schreit er wieder: „Scheiss Republik!“ und wird wieder verhaftet. Als er diesmal mit seiner Ausrede kam, er sagte nicht, welche Republik er meinte, sagten die Stasibeamten: „Wir haben uns erkundigt; es gibt nur eine ´Scheiss Republik´.“

24. Auf einem Dorf in der ehemaligen DDR zur Zeit der SED-Herrschaft: Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm als tiefgläubiges Gemeindemitglied bekannt ist. Als er gerade in dessen Haus eintreten will, kommt gerade der Dorf-Parteisekretär heraus. Hämisch grinsend sagt der: „Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in die Partei eingetreten.“ Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er jedoch in Pauls Sterbezimmer. „Paul, wie konntest du das tun? Wenige Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verlässt Du unsere Herde!?“ Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründiges Lächeln: „Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muss, dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!“

25. Auf einem internationalen Medizinerkongress werden Mandeloperationen durchgeführt. Die seitens der Amerikaner dauert 20 Minuten, die der Franzosen 30 Minuten, die seitens der DDR-Ärzte hingegen 8 Stunden. „Sie müssen das verstehen“, räumen sie beschämt ein, „wir müssen rektal ran. Bei uns macht doch keiner den Mund auf…“

26. Bei einem Manöver des Warschauer Paktes buddeln ein Sowjetsoldat und ein Volksarmist gemeinsam ein Erdloch zur Deckung aus und finden dabei einen Schatz. Sagt der Sowjetsoldat: „Komm, Genosse, kein Offizier da, niemand was gesehen, wir teilen Schatz brüderlich.“ Darauf der Volksarmist: „Kommt überhaupt nicht in Frage, ich will halbe-halbe!“

27. Bekanntlich muss ein DDR-Bürger erst 65 Jahre alt sein, bevor er in die Bundesrepublik reisen darf. So unterhalten sich zwei Einwohner in Dresden: „Welcher Fluss ist der längste in der Welt?“ – „Der Mississippi mit dem Missouri…“ „Nee, die Elbe!“ – „???“ – „Naja. man braucht 65 Jahre, um von hier nach Hamburg zu fahren.“

28. Besichtigung im selben Irrenhaus. „Das hier ist ein besonders schwerer Fall“, klagt der Arzt und zeigt auf einen Insassen, „der stellt nicht einmal das Radio aus, wenn Honecker eine Rede hält!“

29. Braucht die Schweiz ein Marineministerium? Warum nicht? Die DDR hatte ja auch ein Kultusministerium!

30. Breschnew ist zur Jagd in Sibirien. Man vermisst ihn jetzt schon seit drei Tagen. Der KGB geht ihn suchen und befragt die Tiere des Waldes. KGB: „Genosse Wolf, hast du den Genossen Breschnew gesehen?“ Wolf: „Nein, den Genossen Breschnew habe ich nicht gesehen, fragt mal den Genossen Fuchs, der weiss alles, was hier so los ist.“ KGB: „Genosse Fuchs, weisst du, wo der Genosse Breschnew ist?“ Fuchs: „Keine Ahnung, aber mir ist etwas aufgefallen: Der Genosse Bär hat sich neulich völlig überfressen und jetzt scheisst er schon den dritten Tag Auszeichnungen und Orden.“

31. Bush, Gorbatschow und Egon Krenz haben vom ewigen Streit die Nase voll und beschließen, sich 50 Jahre lang einfrieren zu lassen. Nach ca. 50 Jahren werden sie aufgetaut, und jeder besorgt sich eine Zeitung seines Landes. Bush liest die erste Seite und fällt tot um. Drauf stand: „General Motors gewinnt sozialistischen Wettbewerb.“ Gorbatschow geht es nach dem Lesen der ersten Seite ebenso. Schlagzeile: „Erneut Streitigkeiten an der polnisch-chinesischen Grenze.“ Krenz liest und stirbt unter Krämpfen – Schlagzeile: „Wir gratulieren unserem Staatsratsvorsitzendem Erich Honecker zum 130. Geburtstag!“

32. CIA, KGB und Stasi machen eine Wettbewerb. In einer Höhle liegt ein Skelett. Wer dessen Alter so genau wie möglich rauskriegt ist Sieger. Der CIA-Mensch geht als erster rein. Nach 5 Stunden kommt er wieder raus: „Das Skelett ist ca. 840 000 Jahre alt.“ Die Juroren staunen: „Das ist aber ziemlich genau. Wie haben Sie das herausgefunden?“ Der Ami räuspert sich: „Naja … Chemikalien. Aber pssst!“ Als nächster ist der KGB-Mensch dran. Der kommt erst nach 10 Stunden raus: „Das Alterchen da hat etwa 845 000 Jährchen auf dem Buckel.“ Die Juroren: „Nicht schlecht. Sie sind noch näher dran. Wie haben Sie das gemacht?“ Der Russe mit ernstem Gesichtsausdruck: „Mit Genosse Stalin als Oberbiologen entgeht uns nichts. Aber … pssst!“ Zuguterletzt ist der Stasi-Mensch an der Reihe. Er bleibt 5 Stunden drin, 10, 15, … nach geschlagenen 25 Stunden kommt er wieder raus. Seine Haare sind wirr, die Kleidung zerfetzt, Schweiss fliesst ihm von der Stirn, er hat blaue Flecke: „Der Typ ist 845 792 Jahre alt.“ Den Juroren steht der Mund offen: „Das ist ja das genaue Alter! Wie haben Sie das nur rausgekriegt?“ Der Stasi-Mensch mit einem Achselzucken: „Er hat´s mir gestanden!“

33. Damals in der DDR: Auch in diesem Jahr findet wieder das Festival des politischen Witzes statt. Erster Preis: Zehn Jahre Winterurlaub in Sibirien.

34. Das Jahr 1995 ist ein mittleres Jahr. Es ist nicht so gut wie 1994, aber auch nicht so schlecht wie 1996.

35. Das Programm des IX. Parteitages: 1. Hereintragen des Präsidiums. 2. Synchronisieren der Herzschrittmacher. 3. Absingen des Liedes: „Wir sind die junge Garde des Proletariats.“

36. Das übliche Schlangestehen; man schimpft auf die Ernährungslage. „Aber jetzt soll mehr Mais angebaut werden“, verteidigt ein optimistischer SED-Genosse die Situation. „Das wird auch Zeit! Das Korn reicht ja kaum für den Schnaps“, erwidert ein alter Mann.

37. DDR, eine Frau geht durchs Kaufhaus. Sie fragt eine Verkäuferin: „Sagen Sie mal, haben Sie hier keine Schuhe?“ Die Verkäuferin antwortet: „Keine Schuhe gibt es eine Etage tiefer, hier haben wir keine Hosen.“

38. DDR-Volkszählung. Erste Frage: „Beabsichtigen Sie im Jahre 1952 noch in der DDR zu leben, wenn ja – wovon?“

39. Der bekannten DDR-Eiskunstläuferin Gabriele Seyfert-Messerschmidt verspricht Honecker, einen Wunsch zu erfüllen. „Öffnen Sie für einen Tag die Mauer!“ – „Du, du, du!“, meint Honecker: „Willst wohl mit mir ganz allein sein?“

40. Der Lehrer einer DDR-Grundschule zu seinen Schülern: „Hört mal Kinder, nächste Woche besucht uns der Genosse Erich Honecker, wer kann den zur Begrüssung ein Gedicht aufsagen?“ Meldet sich einer: „Unsere Katze hat Junge bekommen, sechs an der Zahl, fünf sind Kommunisten, eins ist noch neutral.“ – „Prima“, lobt der Lehrer, „das sagst Du dann auf.“ Woche später, Honecker in der Schule. „Na Kinder, wer kann mir denn mal ein Gedicht aufsagen?“ – „Der Hansi, der kann ein ganz tolles Genosse Honecker“, sagt der Lehrer. Hansi: “ Unsere Katze hat Junge bekommen, sechs an der Zahl, fünf sind jetzt im Westen, eins ist nicht normal.“ Der Lehrer vollkommen entsetzt: „Aber Hansi, wie kann den sowas passieren. Letzte Woche ging das Gedicht ja noch ganz anders.“ – „Ja Herr Lehrer, letzte Woche waren die Katzen ja auch noch blind.“

41. Der Lehrer erklärt den Schülern das DDR-Staatswappen, in dem die Berufe aller Bürger symbolisch dargestellt sind – etwa die Ähren für die Landwirtschaft, der Hammer für die Arbeiter und der Zirkel für die Intelligenz. Klein Fritzchen protestiert: „Mein Vater kommt aber darin nicht vor, er ist Parteisekretär!“ – „Doch, doch“, erwidert der Lehrer, „sieh genau hin: Beim Zirkel werden die beiden Schenkel durch eine kleine Niete zusammengehalten…“

42. Der Lehrer fragt die Kinder: „Wir haben heute das erste mal gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht, also kommen wir gleich mal zur Hauptfrage: Wer hat das kommunistische Manifest geschrieben?“ Nach einigem Schweigen fragt der Lehrer direkt Fritzchen: „Na, wer hat das kommunistische Manifest geschrieben?“ Darauf Fritzchen: „Ehrlich Herr Lehrer, ich wars nicht!“ Der Lehrer geht ganz deprimiert nach Hause und erzählt das ganze seiner Frau. Darauf antwortet sie: „Also ich weiss nicht was du hast Heinz, vielleicht war ers wirklich nicht.“ Noch mehr erschüttert geht er in seine Stammkneipe säuft sich einen an. Der Mann der ihm gegenüber sitzt fragt ihn was er hat, und der Lehrer erzählt wieder seine ganze Geschichte. Darauf der Mann: „Machen sie sich mal keinen Kopf Herr Lehrer, ich bin von der Staatssicherheit, wir werden schon rauskriegen wer es war.“ 2 Wochen später sitzt der Lehrer wieder in der Kneipe und trifft den Stasi Mann der zu ihm sagt: „Herr Lehrer, die Sache ist klar, Fritzchen wars wirklich nicht, sein Vater hat gestanden!“

43. Der neue Direktor im grössten Kaufhaus der DDR soll der DDR-Astronaut Siegmund Jaehn werden. Er kennt sich am besten in leeren Räumen aus.

44. Der Trabbi ist sogar im Marxismus verankert! Wie sagt „Das Kapital“: „Es gibt Gebrauchswerte ohne Wert.“

45. Der wichtigste Buchstabe der deutschen Sprache ist das W. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Warschauer Pakt. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Walter Ulbricht. Wenn das W nicht wäre, hieße es nicht Waffenbrüderschaft.

46. Die Lehrerin fragt in der Schule, mit was für einem Bild man die DDR beschreiben könnte. „Ich stelle mir vor“, meldet sich ein Schüler, „die DDR ist wie ein Baum. Fest verwurzelt im sozialistischen Staatenverband gedeiht er, wächst empor und wird immer stärker.“ – „Ich stelle mir vor“, meldet sich ein zweiter Schüler, „die DDR ist ein riesiger Traktor mit einem riesigen Pflug daran. Unermüdlich fährt der Traktor vorwärts, und überall, wo er den Ackerboden aufgebrochen hat, blüht und gedeiht es.“ – „Ich stelle mir vor“, meldet sich Fritzchen, „die DDR ist ein stolzes Schiff. Das Schiff trotzt jedem Sturm und jeder See, und die Leute stehen an Deck…“ – „Ein sehr schönes Bild, Fritzchen.“ Sagt die Lehrerin. „Halt, ich bin noch nicht fertig. … Und die Leute stehen an Deck und kotzen. Und kotzen. Und kotzen.“

47. Die Namen der wichtigsten Staaten beginnen immer mit dem Buchstaben U. Zum Beispiel die USA, die UdSSR und Unsere Deutsche Demokratische Republik.

48. Die typischen Merkmale der DDR-Wirtschaft? Wachstums-Schwierigkeiten und wachsende Schwierigkeiten!

49. Dieser Witz spielt in der DDR so um 87 rum: Auf der Autobahn wird ein Auto von Polizisten angehalten. „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der 10.000ste Benutzer dieser Autobahn, und haben soeben 1000 Mark gewonnen … was machen Sie jetzt damit?“ – „Tja“, sagt der Mann am Steuer, „Ich werde damit erstmal meinen Führerschein machen…“ – „Glauben Sie Ihm kein Wort“, sagt die Frau neben Ihm, „er ist völlig besoffen!“ Schreit die schwerhörige Oma auf dem Rücksitz: „Wusste ichs doch, dass wir mit dem geklauten Auto nicht weit kommen…“ In diesem Moment kommt eine Stimme aus dem Kofferraum: „Sind wir schon im Westen?!?“

50. Drei Frauen unterhalten sich: „Mein Mann ist Arbeiter. Er taucht Kekse in Schokolade und verdient monatlich 800 Mark.“ – „Mein Mann ist Automechaniker. Er taucht Kotflügel in Farbe und verdient monatlich 1300 Mark.“ – „Mein Mann ist SED-Funktionär. Er taugt gar nichts und verdient monatlich 2000 Mark.“

51. Drei Jäger, einer davon ein Stasi-Mitarbeiter, gehen in den Wald. Jeder soll ein Wildschwein schießen. Der erste kommt nach kurzer Zeit zum Treffpunkt zurück: Auf dem Rücken eine große Wildsau. Kurz danach kommt der zweite und bringt auch ein Schwein mit. Auf den Stasimann warten sie und warten sie, bis sie ihn suchen und vor einem Baum wiederfinden. Er hat einen Hasen an den Baum gefesselt, prügelt auf ihn ein und schreit: „Gib zu dass du ein Wildschwein bist – wir wissen alles!“

52. EH steht an der Mole in Rostock und schaut den Schiffen nach. Er fragt die Seeleute: „Wo fahrt ihr hin?“ – „Nach Kuba.“ – „Was bringt ihr hin?“ – „Maschinen und Fahrzeuge.“ – „Womit kommt ihr zurück?“ – „Mit Apfelsinen.“ Zweites Schiff: „Wo fahrt ihr hin?“ – „Nach Angola.“ – „Was bringt ihr hin?“ – „Maschinen und Fahrzeuge.“ – „Womit kommt ihr zurück?“ – „Mit Bananen.“ Drittes Schiff: „Wo fahrt ihr hin?“ – „In die Sowjetunion.“ – „Was bringt ihr hin?“ – „Apfelsinen und Bananen.“ – „Womit kommt ihr zurück?“ – „Mit dem Zug.“

53. Ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger fliegen um die Welt. Über der SU erzählt der Russe: „Die SU ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000 Rubel. 200 braucht er zum Leben und 800 für Wodka.“ Über der USA erzählt der Ami: „Die USA ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000 $. 700 braucht er zum Leben.“ Die weissen Punkte da unten sind die Wochenendhäuser.“ Über der DDR erzählt der Deutsche: „Die DDR ist ein schönes Land. Der Arbeiter verdient 1000 M. 1000 braucht er zum Leben.“ Die weissen Punkte da unten sind die Wochenendhäuser. Fragen die beiden anderen: „Wovon erbaut ihr denn die?“ Darauf der Deutsche: „Ja, das möcht´ ich auch mal wiss´n.“

54. Ein anderer Name für „Trabbi-Fahrer“? Teilchenbeschleuniger…

55. Ein Betrunkener spricht in einer Kneipe einen Unbekannten an: „Kennst Du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?“ Der Unbekannte verneint. „Mein Bier ist flüssig und Honecker ist überflüssig.“ Sagt der Fremde: „Ich habe auch mal eine Frage. Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und Ihnen selbst?“ – „Nein.“ – „Ihr Bier bleibt hier, und Sie kommen mit…“

56. Ein DDR-Ehepaar fährt nach Moskau und wird bei einem Einkaufsbummel von einer Verkäuferin gefragt: „Sie sein von Deitschland?“ – „Ja!“ – „Nun, von was für einem? Von Deitschland, Deitschland über alles? Oder von Deitschland, Deitschland ohne alles?“

57. Ein DDR-Inlandsflug wird nach Köln-Bonn entführt. Das Flugzeug steht von der GSG 9 bewacht auf dem Rollfeld. Das ZK berät seit zwei Stunden, wie verfahren werden soll. Einer schlägt endlich vor, den Kidnapper zu fragen, welche Forderungen er stellt. Der Kidnapper, ein Familienvater von zwei Kindern stellt drei Forderungen: 1. Er möchte endlich seinen Trabant ausgeliefert haben, für den er schon 14 Jahre angemeldet ist. 2. Er möchte eine Drei-Zimmer-Wohnung für seine Familie. 3. Er möchte dieses Jahr einen Ferienplatz an der Ostsee. Der Unterhändler teilt dem ZK die Wünsche mit. Man berät wieder mehrere Stunden, ob man den Forderungen nachgeben soll. Mielke warnt, dass das Schule machen könnte, also besser nicht nachgeben. Irgendjemand meint, man solle zunächst noch in Erfahrung bringen, womit der Kidnapper droht, wenn man nicht auf seine Forderungen eingeht. Der Unterhändler wird wieder zum Flughafen Köln-Bonn geschickt. Die Antwort des Kidnappers lautet: „Dann lasse ich stündlich zwei Geiseln frei…“

58. Ein Franzose fragt in Ost-Berlin einen Mann nach seiner Meinung über Honecker. Sagt der Mann: „Eine solche Frage mitten auf der Strasse? Viel zu gefährlich!“ Auf dem Friedhof will er nichts sagen, hinter jedem Grabstein könne jemand lauern. Endlich gehen beide auf eine Wiese, auf der weit und breit niemand zu sehen ist. „Also, wie steht´s um Honecker?“ bohrt der Franzose. Wispert der Ostberliner unter vorgehaltener Hand: „Sie müssen mich verstehen, ich habe Angst. So übel finde ich ihn gar nicht. Aber wenn ich das öffentlich zugebe, schlagen mich die Leute hier tot…“

59. Ein Genosse (SED-Mitglied) geht zu seinem Parteisekretär und möchte aus der SED austreten. Nach den Gründen befragt sagt er: „Es gibt zwei Gründe, einen kleinen und einen großen. Der kleine ist, dass ich Angst davor habe, was mit uns gemacht wird, wenn es mal anders herum kommt.“ Darauf der Parteisekretär: „Da kann ich dich beruhigen, es kommt nicht anders herum.“ – „Genau das ist der wesentliche Grund…“

60. Ein Genosse hat sich vor der SED-Parteikontrollkommission zu verantworten. Schliesslich unterbricht der Genosse Vorsitzende seinen Redeschwall ungeduldig: „Aber Genosse, was Du hier vorbringst, das kennen wir doch, das ist Agitation. Hast du denn keine eigene Meinung?“ – „Doch, Genosse Vorsitzender! Aber ich distanziere mich von ihr!“

61. Ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer zum anderen. Was hältst du von der DDR?“ – „Dasselbe wie du…“ – „Dann muss ich dich verhaften.“

62. Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG. Der LPG-Vorsitzende – treuer Sozialist – verkündet voller Stolz: „Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!“ Darauf der Parteifunktionär: „Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in unserem Staat hie und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt…“

63. Ein hoher SED-Führer, der betrunken zwei DDR-Bürger angefahren hat, fragt den Richter verängstigt nach seiner zu erwartenden Strafe. „Du bekommst natürlich keine, Genosse! Der Mann, der durch die Scheibe deines Autos flog, wird wegen Einbruchs verurteilt. Und der andere, der 15 Meter durch die Luft flog, wird wegen Unfallflucht bestraft.“

64. Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes erhält seinen ersten Probeauftrag, in eine hohe Funktionärsversammlung soll sich ein westlicher Spion eingeschlichen haben. Das Referat Honeckers dauert zwei, drei, vier Stunden. Plötzlich springt der junge DDR-Geheimdienstler auf und stürzt sich auf einen Mann – der dann auch zugibt, der gesuchte Spion zu sein. Staatssicherheitsdienstminister Mielke gratuliert und fragt erstaunt nach der Methode. „Ich dachte an das bekannte Lenin-Wort: Der Klassenfeind schläft nie!“

65. Ein Mann geht in der Stadt in das Büro, wo er sich für ein Auto anmelden kann. Er füllt den Anmeldeschein aus; es soll ein Lada sein. Er gibt den Schein ab. Der Bearbeiter sagt zum Schluss: “ Sie können dann in etwa 10 Jahren Ihren Lada abholen.“ Der Mann fragt: „Soll ich dann vormittags oder nachmittags kommen?“

66. Ein Mann kommt zu einer Autobahntankstelle und sagt: „Ich hätte gern 2 Scheibenwischblätter für meinen Trabbi.“ Darauf schaut sich der Tankwart den Trabbi an und meint: „Das ist ein fairer Tausch…“

67. Ein Mann sieht im Winter zwei Jungen mit einem Rodelschlitten: „Was macht ihr?“ – „Wir spielen deutsch-sowjetische Freundschaft.“ – „Wie geht das denn?“ – „Ganz einfach: Er schiebt mich den Berg hoch, und ich fahre hinunter.“

68. Ein Mann sitzt in Ost-Berlin im Lokal. M: „Ober, einen Kaffee, bitte.“ O: „Tut mir leid mein Herr, momentan kein Kaffee verfügbar.“ M: „Was, kein Kaffee, Schweinerei, alles wegen dem Einen … einen Tee dann bitte.“ O: „Leider auch kein Tee da.“ M: „Auch kein Tee, Sauerei, alles wegen dem Einen!“ Darauf steht ein Mann am Nebentisch auf, geht hin, schlägt das Revers seines Mantels zurück, „Staatssicherheit, kommen Sie bitte mit, wir hätten da einige Fragen…“ Beim anschliessenden Verhör mit dem Stasi-Major. S: „Das sind ja starke Äusserungen, die sie getätigt haben. Wen hatten sie denn gemeint mit dem Einen?“ M: „Wen soll ich schon gemeint haben, den Adenauer natürlich, der hat doch das Interzonenhandelsabkommen gekündigt!“ S: „Ach so, hm, hm, Adenauer. OK, wir haben sonst keine Fragen, sie können dann gehen.“ Mann dreht sich in der Türe fragend um: „Ach ja, an wen hatten sie eigentlich gedacht?“

69. Ein Ossi und ein Wessi sterben und kommen in die Hölle. Als Strafe müssen sie dort morgens, mittags und abends eine Dose Scheiße essen. Der Teufel gibt ihnen aber die Möglichkeit, zwischen Ost- und Westhölle zu wählen. Der Wessi wählt natürlich die Westhölle, der Ossi entscheidet sich doch lieber für die Osthölle. Nach einer Woche treffen sich die beiden wieder. Fragt der Ossi den Wessi: „Na wie geht´s?“ – „Beschissen, jeden Tag bekomme ich pünktlich meine drei Dosen Scheiße und wie geht es Dir?“ Antwortet der Ossi: „Mir geht es gut, ich habe bisher nur zweimal Scheiße essen müssen – sind Dosen da, haben die keine Scheiße; haben die Scheiße, sind aber keine Dosen da…“

70. Ein Scheich hat gehört, dass es in der DDR ein Auto gibt, das so toll sein muß, dass man zwanzig Jahre auf die Lieferung warten muß. Das kannte er noch nicht mal von seinem Rolls Royce. Natürlich mußte der Scheich ein solches Auto haben und hat sofort einen Brief an das entsprechende Kombinat aufsetzen lassen. Als der Brief in der DDR ankommt, ist man natürlich geschmeichelt. Selbstverständlich will man ein so hohes Tier wie einen Scheich nicht 20 Jahre auf ein Auto warten lassen. Der nächste Trabbi, der hergestellt wird, wird sofort eingezogen und in das Emirat geschickt. Eine Woche später kommt das Dankschreiben vom Scheich: „Liebe Genossen, ich freue mich auf unsere begonnenen Handelsbeziehungen. Noch viel mehr freue ich mich aber, endlich den ersehnten Trabant 601 zu bekommen. In der Zwischenzeit danke ich Ihnen, dass Sie mir vorerst das schöne Modell geschickt haben…“

71. Ein Schüler wurde verhaftet; er hatte „die Soldaten des Warschauer Pakts“ ohne „t“ geschrieben.

72. Ein SED-Funktionär besucht ein Heizkraftwerk. Stolz erklärt der Heizer, er arbeite bereits 15 Jahre ohne Kesselstein. „Tapferer Genosse.“, erwidert der Funktionär. „Du weisst, wir haben sehr oft Materialschwierigkeiten. Aber dir werde ich Kesselstein besorgen.“

73. Ein Soldat der DDR-Grenztruppen und ein Angehöriger des Bundesgrenzschutzes liegen sich gegenüber. Als eines Tages der Westgrenzer schläft, füllt der Ost-Grenzer seinen Stahlhelm mit Dreck. Als eine Woche später der Ost-Grenzer schläft, füllt der West-Grenzer seinen Stahlhelm mit Zigaretten, Apfelsinen und Schnaps. Errötend stammelt der Ost-Grenzer: „Vielen Dank.“ Meint der West-Grenzer: „Schon gut. Jeder gibt eben, was er hat…“

74. Ein Trabbi bleibt auf einer 6-spurigen New Yorker Kreuzung stehen. Der Fahrer steigt aus und schaut in den Motorraum. Plötzlich schalten sich rundum Lautsprecher ein: „Der Mann mit dem Rucksack bitte sofort die Kreuzung verlassen!“

75. Ein Trabbi überfährt ein Huhn. Das Huhn hinterher ganz verwundert: „War das ein Gockel…“

76. Ein treues SED-Parteimitglied kehrt von einer Dienstreise aus der Bundesrepublik zurück. Sein Vorsitzender: „Na Genosse, haben Sie den faulenden und sterbenden Kapitalismus gesehen?“ – „Ja.“ – „Und was halten Sie davon?“ – Mit verklärtem Gesichtsausdruck: „Schöner Tod…“

77. Ein US-Bankier ist beim DDR-Finanzminister eingeladen und sieht im Hof des Ministeriums grosse Mengen Gold rumliegen. Erstaunt sagt der Amerikaner zum Gastgeber: „In meiner Heimat ist Gold ein sehr kostbares Gut. Es befindet sich in Fort Knox, ist umgeben mit einer fast unüberwindlichen Betonmauer, von Wachtürmen, Minen und Stacheldraht und wird von Hunden und Soldaten bewacht!“ – „Sehen Sie“, antwortet der DDR-Minister, „das ist eben der Unterschied zwischen ihrem System und unserem. Bei uns ist der Mensch das kostbarste Gut!“

78. Ein Volkspolizist betritt ein Konsumwarenhaus. Er spricht die Verkäuferin an: „Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft.“ Die antwortet: „An Polizisten verkaufen wir nichts!“ Der Polizist geht und erscheint kurz darauf in Zivil wieder. Er spricht die Verkäuferin erneut an: „Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft.“ Die antwortet wieder: „An Polizisten verkaufen wir nichts!“ Der Polizist geht wieder und erscheint kurz darauf unkenntlich verkleidet mit falschem Bart nochmals. Er spricht die Verkäuferin wieder an: „Guten Tag, ich hätte gern dieses Tonbandgerät gekauft.“ Die antwortet nochmals: „An Polizisten verkaufen wir nichts!“ Der Polizist fragt verzweifelt: „Sagen Sie mal, wie haben sie mich denn eigentlich erkannt?“ Antwort: „Ganz einfach – es handelt sich nicht um ein Tonbandgerät sondern um einen zweiflammigen Gaskocher.“

79. Ein Zigeuner hört in Ungarn Westfunk. Als plötzlich der Dorfpolizist um die Ecke biegt ergreift der Sinti seine Geige und spielt wie der Teufel. Der Polizist: „Hey Sinti, Du hörst ja Westsender ab!“ Der Sinti verwundert: „Wieso abhören, ich störe ihn!“

80. Eine japanische Delegation ist eingeladen, die DDR zu besichtigen. Als der Besuch dem Ende entgegengeht, fragen die DDR´ler die Japaner, wie ihnen denn die DDR gefallen hat. „Oh, sehr gut“, antworten die Japaner höflich. „Und was hat Ihnen bei uns am besten gefallen?“ Antworten die Japaner: „Ihre Museen: Pergamon, Pentacon und Robotron.“

81. Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. „Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet.“ – „Ich? Inwiefern?“ – „Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!“

82. Einige Zeit vor der Wende in der DDR: Egon Krenz (Mitglied des Politbüros der SED) ist auf Besuch in einer LPG. Da wird dann auch ein Foto für die Zeitung gemacht. Hinterher überlegen sich die Zeitungsfritzen, was sie unter das Foto schreiben. Meint der erste: „Egon Krenz unter Schweinen.“ Die anderen murren: „Bist du verrückt, das können wir auf keinen Fall schreiben!“ Schliesslich einigt man sich auf: „Egon Krenz, dritter von links.“

83. Endlich hat die Stasi den Mann gefunden, der die politischen Witze über die DDR gemacht hat. Sie bringen ihn zu EH. Der fragt entrüstet: „Wieso erzählst du solche Witze, gerade jetzt, wo wir im wirtschaftlichen Aufschwung sind?“ Darauf der Mann: „DER Witz war aber wirklich nicht von mir.“

84. Er: „Du Schatz, ich les hier grade: ´Die DDR gehört zu den zehn führenden Industrie-Nationen der Welt.´, ich glaub´, das schreibe ich mal unserem Onkel Herbert in Düsseldorf.“ Sie: „Klar, mach das… und wenn Du grade dabei bist – er soll zu Ostern ein paar Rollen Klopapier mitschicken…“

85. Erich Honecker auf dem Alex, sieht eine Riesenschlange von Leuten und denkt sich „Stellst dich mal an und schaust, was es gibt.“ Nach einer kleinen Weile dreht sich der vor ihm stehende um, stutzt kurz und geht. Nach 5 Minuten mit dem nächsten Vordermann das gleiche: er dreht sich um, sieht Erich an, überlegt kurz und geht. So geht das eine Weile und Erich fragt den Nächsten, als der sich umdreht und gerade gehen will „Sag mal, wonach steht ihr hier eigentlich an?“ – „Eigentlich stehen wir nach Ausreiseanträgen, aber wenn du auch einen willst, brauchen wir ja keinen.“

86. Erich Honecker besucht eine Nervenheilanstalt. Gut einstudiert brüllen die Schwachsinnigen: „Es lebe unser geliebter Staatsratsvorsitzender!“ Nur der Aufseher schweigt. Als einer der Leibwächter Honeckers ihn deswegen anspricht, meint er: „Entschuldigen Sie bitte, ich gehöre nicht zu den Verrückten!“

87. Erich Honecker fliegt ein sowjetisches Raumschiff. Irgendwas geht schief, das Raumschiff droht abzustürzen und zu verglühen. Da sieht Erich durchs Fenster einen Engel, der zu ihm sagt: „Ich kann Dich retten. Aber zuerst musst du laut ausrufen: Es lebe der Kapitalismus!“ Erich lehnt dieses Ansinnen natürlich ab. „Lieber sterbe ich!“ – „Na gut, wie Du willst.“ Etwas später, das Raumschiff ist völlig ausser Kontrolle, kommt der Engel nochmal, wiederholt sein Angebot. Erich ist festentschlossen, seinen Idealen treu zu bleiben, und fordert ihn auf, zu verschwinden. Noch eine Weile später, das Raumschiff beginnt schon zu glühen, Erich steht der Schweiß auf der Stirn, kommt der Engel ein drittes Mal vorbei. Da hält es Erich nicht mehr aus. „Was helfen mir meine Ideale? Also gut, ich tu´s.“ und schreit laut hinaus: „Es lebe der Kapitalismus!“ Da stößt ihn jemand unsanft in die Rippen: „He, Genosse, wenn Du schon schläfst auf der Parteiversammlung, dann tu es wenigstens leise!“

88. Erich Honecker geht im Hafen von Rostock spazieren. Er sieht drei Schiffe vor Anker liegen. Er geht zum ersten und fragt einen Matrosen: „Na Genosse, wohin geht die Reise?“- „Gut Genosse! Weitermachen!“ Beim zweiten Schiff die gleiche Frage: „Na Genosse, wohin geht die Reise?“ – „Wir haben Fahrräder geladen, die wir zu Genosse Fidel Castro bringen. Zurück kommen wir mit einer Ladung Bananen!“ – „Gut Genosse! Weitermachen!“ Letztendlich beim dritten Schiff: „Na Genosse, wohin geht die Reise?“ – „Wir bringen Kaffee und Bananen nach Leningrad!“ – „Und womit kommt Ihr zurück?“ „Na wie immer – mit der Eisenbahn…“

89. Erich Honecker geht in Ost-Berlin spazieren. Er sieht eine Frau vollbepackt mit Einkaufstaschen. „Na Genossin! Da haben Sie aber fleißig eingekauft!“ – „Das kann man wohl sagen, Genosse Staatsratsvorsitzender! Drei Stunden musste ich dafür anstehen!“ – „Aber Genossin! Es gibt Länder, da müssen die Leute für einen Schluck Wasser einen ganzen Tag warten!“ – „Ja, die sind dann aber sicher schon länger sozialistisch als wir…“

90. Erich Honecker hat sich ein Bein gebrochen. Er ist in eine der vielen Versorgungslücken gefallen…

91. Erich Honecker und Willi Stoph wollen unerkannt in den Westen fahren. Da sie das nicht so einfach können, verkleiden sie sich als Anstreicher und steigen in den Zug Richtung BRD. Im Abteil erkennt sie sofort ein altes Mütterchen und sagt: „Du bist doch der Honecker und Du der Stoph!“ Irritiert ziehen sich die beiden auf die Toilette zurück und legen ihre Verkleidung ab. Nach ein paar Tagen versuchen sie es als Schornsteinfeger verkleidet noch einmal. Wieder sitzt ein altes Mütterchen im Abteil und erkennt sie auch diesmal wieder. Ganz verunsichert fragen Stoph und Honecker: „Wie hast Du das denn heraus bekommen?“ – „Na, ganz einfach“, sagt das Mütterchen, „ich bin doch der Volkskammerpräsident Sindermann.“

92. Erich Honecker war zum ersten Mal in Westdeutschland auf Staatsbesuch. Fiebernd erwarten seine Parteifreunde ihn bei seiner Rückkehr: „Genosse Staatsratsvorsitzender! Wie ist es denn nun in der Bundesrepublik?“ – „Wie bei uns! Für Westmark bekommst du alles…“

93. Familie Huber hat einen Papagei, der immer „Die Saukommunisten! Die proletarischen Schweine! Nieder mit der SED!“ krächzt. Eines Tages kommt eine SED-Lokalgröße die Wohnung der Familie besuchen. Die Hausfrau putzt die Wohnung blitzblank, aber was tut man mit dem Papagei. Der landet im Tiefkühler. Der SED-Mann kommt, begutachtet die Wohnung, lobt die Familie und geht. 3 Stunden danach denkt die Hausfrau an den Papagei, nimmt ihn aus dem Tiefkühler. Da krächzt er nur noch: „Liebe Kommunisten! Nieder mit dem Kapitalismus!“ und die Hausfrau fragt ihn, weshalb er sich so geändert hat. „3 Stunden Sibirien sind genug!“

94. Frage eines DDR-Bürgers in einer Versammlung: „Warum gibt es auf unseren Strassen so viele Schlaglöcher?“ Flüstert einer: „Weil man die nicht exportieren kann!“

95. Frage: „Wie sieht es mit der Planerfüllung aus?“ Antwort: „Einhundert Prozent!“ Frage: „Und die Ausschussquote?“ Antwort: „Etwa fünf Prozent.“ Frage: „Reicht das für die DDR?“

96. Fragt ein altes Mütterchen beim Staatsrat der DDR nach: „Wurde der Sozialismus von Wissenschaftlern oder Kommunisten erfunden?“ Antwort: „Von Kommunisten.“ Darauf das Mütterchen: „Das habe ich mir gedacht, Wissenschaftler hätten´s sicher erst an Mäusen ausprobiert.“

97. Fragt ein Belgier: „Warum haben die sowjetischen Truppen beim Volksaufstand am 17. Juni 1953 interveniert und auf die streikenden Arbeiter geschossen?“ Antwortet ein DDR-Bürger: „Weil wir uns in unsere eigenen Angelegenheiten eingemischt haben…“

98. Fragt ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer seinen Kameraden: „Würdest du schiessen, wenn ich türmen würde?“ Der zweite: „Das muss ich doch! Was würdest du tun, wenn ich abhauen würde?“ Der erste zögernd: „Vor Schreck erstarren!“ Sagt der zweite erleichtert: „Prima! Erstarre! Ich mache den Anfang!“

99. Fritzchen sitzt in der Schule und spielt mit seinen Radiergummi. Plötzlich fällt er herunter. Und Fritzchen fängt an zu suchen. Da fragt die Lehrerin die Klasse: Wenn Ihr am Grab von Erich Honecker stehen würdet, was würdet Ihr sagen?“ 1. Schüler: „Er war ein großer Volksführer.“ 2. Schüler: „Er wurde von seinen Volk geliebt und verehrt.“ Lehrerin: „Und Fritzchen was würdest Du sagen?“ In dem Moment sieht Fritzchen seinen Radiergummi und ruft: „Da liegt das Schwein und rührt sich nicht!“

100. Gespräch in einem Fleischerladen: „Haben Sie Kalbfleisch?“ – „Haben wir nicht…“ – „Haben Sie Schweinefleisch?“ – „Haben wir nicht…“ – „Haben Sie Wurst?“ – „Haben wir nicht…“ – „Verdammt nochmal, was haben Sie denn überhaupt?!“ – „Bis 18.30 Uhr geöffnet…“

101. Gorbatschow will sich mit dem rotchinesischen Bruder-Feind aussöhnen. Als Geste der Verständigung bietet er Deng Xiaoping die Erfüllung dreier Wünsche an. Auf dessen Forderung nach 10.000 Fahrrädern willigt er sofort ein, ebenfalls auf seinen weiteren Wunsch nach 100.000 Transistorradios. Schliesslich verlangt Deng 1.000.000 Tonnen Reis. Gorbatschow stutzt, überlegt eine Weile und schüttelt dann den Kopf: „Unmöglich, Genosse Deng. Reis wächst nicht in der DDR.“

102. Hannibal, Lord Nelson und Napoleon besuchen die NVA. Nach der Besichtigung mehrerer Armeeverbände fragt sie der begleitende General, was sie sich von den Dingen, die sie gesehen haben, am meisten wünschen würden. Hannibal: „Die Panzer – das wäre viel besser gewesen als mit meinen Elefanten.“ Lord Nelson: „Die U-Boote, da hätte ich noch mehr Schlachten gewonnen!“ Napoleon: „Ich hätte gerne das ´Neue Deutschland´ – wenn ich das damals gehabt hätte, dann wüsste die Welt heute noch nicht, dass ich bei Waterloo verloren habe!“

103. Honecker bekommt eines Tages die Möglichkeit mit Ulbricht, der ja nun im Politikerhimmel ist, ein kleines Telefonat zu führen. Sie reden über dies und jenes und am Ende fragt Honecker, ob er etwas für Ulbricht tun könne. Dieser sagt: „Wenn der nächste Politiker stirbt, dann gib ihm doch bitte ein Essbesteck für mich mit.“ Honecker fragt verwundert: „Wieso das denn? Müsst Ihr dort oben mit den Händen essen?“ – „Das nicht. Aber wenn die Adenauer-Clique Tischdienst hat, muss ich immer mit Hammer und Sichel essen.“

104. Honecker besucht eine Schule. Er fragt den kleinen Fritz: „Na, mein Junge, wer ist denn dein Vater?“ Fritz, mit geschwellter Brust: „Ulbricht, Genosse Honecker!“ – „Und wer ist deine Mutter?“ – „Die DDR, Genosse Honecker!“ – „Und was möchtest du mal werden?“ – „Vollwaise, Genosse Honecker!“

105. Honecker besucht seine alte Mutter im Saarland. Mutter: „Sag mal, Erich, ich habe das nie so richtig verstanden – was bist Du eigentlich in der DDR?“ Honecker: „Ich bin dort Staatsratsvorsitzender, Mutter.“ Mutter: „Aber – was ist das?“ Honecker: „Nun, das ist … das ist … sowas ähnliches wie ein König!“ Mutter: „Oh, mein Junge, dann nimm dich bloß vor den Kommunisten in acht, dass sie dir nicht alles wegnehmen!“

106. Honecker hat Gorbatschow besucht. Vor seinem Abflug in die DDR liegt ein grosser roter Teppich, auf dem Gorbatschow den Gast bis zur Maschine bringt und dann dem Abfliegenden noch lange gedankenverloren nachschaut. „Hm“, meint er, „als Politiker ist Honecker ja eine Null – aber küssen, das kann der Kerl … !“

107. Honecker hat seinen Staatsbesuch bei Breshnew beendet und fährt zum Flugplatz. Plötzlich lässt er die Eskorte anhalten, steigt aus der Karosse aus, geht auf den Acker, sammelt ein paar Steine auf, steigt wieder ein und lässt weiterfahren. Nach wenigen hundert Metern dasselbe Spiel – anhalten, aussteigen, Steine einsammeln, einsteigen, weiterfahren. Dem Eskortenführer wird die Sache langsam unheimlich. Als Honecker nach weiteren 200 Metern das ganze Spielchen wieder ablaufen lässt, wird es dem Eskortenführer zu bunt. Er meldet die Sache über Funk seiner Zentrale. Zwei Minuten später bekommt er von dort den Befehl, den Konvoi sofort umkehren zu lassen. „Warum?“ fragt er verblüfft. Antwort der Zentrale: „Honecker wurde versehentlich das Programm für LUNOCHOD eingelegt.“

108. Honecker liegt im Spezialkrankenhaus der DDR-Führung, um sein Bett ist die ganze Regierung versammelt. „Ist Staatsminister Mielke hier, ist Verteidigungsminister Kessler anwesend?“ fragt er mit schwacher Stimme, „sind alle hier?“ – „Jawohl“ kommt es im Chor. Da richtet sich Honecker plötzlich auf und fragt zitternd: „Und wer passt inzwischen auf das Volk auf?“

109. Honecker reist von einem Staatsbesuch aus der Sowjetunion ab. Nach dem Abflug schaut Tschernenkow noch lange dem Flugzeug nach. Da tippt ihm ein Begleiter auf die Schulter und sagt: „Genosse Tschernenkow, jetzt ist er doch weg. Darauf Tschernenkow: „Er ist ja ein Arsch, aber küssen kann er…“

110. Honecker sieht in einem Ort eine lange Menschenschlange vor einer Metzgerei. Da man dort Staatsgäste aus dem westlichen Ausland erwartet, befiehlt er sofortige Abhilfe. Nach einer halben Stunde kommt tatsächlich ein LKW angebraust, hält vor der Menschenschlange und zwei Männer laden vor der erwartungsvollen Menge ab: Bänke.

111. Honecker und Mielke unterhalten sich über ihre Hobbys. Honecker: „Ich sammle alle Witze, die über mich im Umlauf sind.“ Mielke: „Mensch Erich, da haben wir ja fast das gleiche Hobby. Ich sammle nämlich alle, die sie in Umlauf bringen…“

112. Honecker will bei den Bürgern erkunden, wie beliebt er denn nun ist. Er besucht also eine Hochhaussiedlung und klingelt an einer Tür. Ein kleines Mädchen öffnet: „Wer bist Du denn, Onkel?“ – „Ich, meine Kleine, bin der Mann, der dafür sorgt, dass es Euch gut geht. Ich sorge für Essen und Wohnung…“ – „Mami, Mami, komm´ mal ganz schnell, Onkel Peter aus München ist da!“

113. Honecker, bekannt als passionierter Jäger, wollte einen Rehbock schiessen. „Hab ich getroffen?“ fragt er den begleitenden Leibwächter. „Genosse Staatsratsvorsitzender geruhten das Tier zu begnadigen.“

114. Honeckers Politik ist wie seine Hüte: Grosser Rand aber kein Futter (fürs Volk)…

115. Honeckers Schutzengel bittet im Himmel um Urlaub, er sei total erschöpft. „Wieso, du hast nur einen Menschen zu schützen, so wie jeder andere Schutzengel auch.“ fragt Petrus. „Gewiss“, röchelt der Engel. „aber nicht vor 17 Millionen Menschen!“

116. Im Radio: „Beim nächsten Ton ist es 8 Uhr. *Piep* Und nun noch eine Sonderdurchsage für die Herrn von der Volkspolizei: 8 ist, wenn der große Zeiger nach oben zeigt, und der kleine auf die Bretzel.“

117. In der Schule wird bei der Vorbereitung des Gründungstages der DDR darüber gesprochen, womit man die Republik vergleichen kann. 1.Schüler: „Die DDR ist wie ein blühender Rosengarten.“ 2.Schüler: „Die DDR ist wie ein Atomkraftwerk – strotzend vor Energie.“ 3.Schüler: „Die DDR ist wie ein Ozeandampfer – mal rechts, mal links, mal oben, mal unten – allen zum Nutzen, aber keiner kann aussteigen!“

118. In der Strassenbahn tritt ein hoher SED-Funktionär einer Dame auf den Fuss, worauf diese ihm eine Ohrfeige gibt. Sofort steht ein Mann auf und verprügelt den Funktionär nach Leibeskräften. „Warum schlagen Sie ihn zusammen? Hat er sie etwa auch auf den Fuss getreten?“ fragt die Dame neugierig. „Ach, so war das. Und ich dachte, es gehe endlich los…“

119. In der Straßenbahn liest ein Musiker eine Partitur. Ein Staatsschützer hält das Notenblatt für Geheimschrift und verhaftet den Musiker unter Spionageverdacht, obwohl der versichert, das sei eine Fuge von Bach. Der Verhaftete wird am nächsten Tag einem Kommissar vorgeführt, der ihn anschreit: „Also raus mit der Sprache! Bach hat schon gestanden!“

120. In einem DDR-Zuchthaus fragt ein Häftling den anderen nach dem Grund seiner Verurteilung. „Weil ich zu faul war.“ – „Sabotage?“ – „Nein. Ich hatte mit einem Kollegen über Politik gesprochen und dachte, es hätte bis zum nächsten Morgen Zeit, ihm beim Staatssicherheitsdienst anzuzeigen. Aber er war schneller.“

121. In einer Drogerie. Kunde: „Genosse Drogist, ich hätte gern Rasierklingen. Aber gute. Haben Sie Gillette?“ Drogist: „Haben wir nicht. Kommen Sie nächste Woche noch mal vorbei!“ Eine Woche später. Kunde: „Genosse Drogist, wie ist die Sache mit den Gillette?“ Drogist: „Leider immer noch nichts.“ Der Kunde geht. Die Verkäuferin meint: „Aber Herr Wilke, warum schicken Sie den Kunden immer wieder weg? Unterm Ladentisch sind doch genug Gillette!“ Drogist: „Liebe Christiane, solange der Kunde ´Genosse´ zu mir sagt, soll er sich meinetwegen mit Hammer und Sichel rasieren!“

122. In Leipzig wurde eine Frau verhaftet. Sie hatte ihre Wäsche im Westwind getrocknet…

123. Irgendwann schickt Petrus Ulbricht in die Hölle. Teufel: „Na, Walter, wohin soll ich dich denn schicken, in die Osthölle oder in die Westhölle?“ Ulbricht (die Himmel-Erfahrung nutzend): „Ich möchte in die Westhölle.“ Stimme aus dem Hintergrund: „Bist du verrückt? In der Osthölle ist es viel besser – einmal haben sie keinen Koks, dann kein Öl, oft keine Streichhölzer, und die Folterwerkzeuge sind stumpf…“

124. Kann man im SED-Parteiorgan „Neues Deutschland“ einen Elefanten einwickeln? Ja, wenn eine Rede Honeckers abgedruckt ist.

125. Kann Willy Brandt in die SED eintreten? Klar, aber nur, wenn er seine Parteibeiträge mit D-Mark bezahlt!

126. Kennen sie den Unterscheid zwischen der sozialistischen Kaderpolitik und der Champignon-Zucht? Es gibt keinen, sobald sich ein helles Köpfchen zeigt, wird es sofort abgeschnitten.

127. Kennen Sie schon den Trabbi 16 V? Vier Ventile an jedem Reifen!

128. Kommt ein Trabbi mit Schmackes auf ´ne Tankstelle gedüst, der Tankwart lehnt gelangweilt an einer Zapfsäule und guckt. Der Fahrer springt aus dem Trabbi, ruft zum Tankwart: „Tanken sie bitte VOLL!“ Dann rennt er zur Toilette. Nach fünf Minuten kommt er zurück und fragt: „Na, wieviel ging denn rein?“ Darauf der Tankwart: „794 Liter – mehr paßte nicht, weil das Seitenfenster noch auf war…“

129. Kurz nach der Wende auf einer Westdeutschen Autobahn fahren ein Rollce Royce, ein Mercedes und ein Trabbi hintereinander über eine Autobahn. Plötzlich springt ein Reh auf die Fahrbahn, in das der Rollce Royce volle Kanne reinfährt. Der Mercedes Fahrer hat natürlich gepennt und brettert den Rollce Royce hinten rein. Der Trabbi Fahrer sieht zwar den Crash kommt aber aufgrund alter Bremsen nicht mehr rechtzeitig zum stehen und knallt dem Mercedes rein. Alle drei Fahrer steigen aus und fangen an zu jammern. Der Rollce-Roycefahrer: „Scheisse jetzt muss ich wieder einen ganzen Tag arbeiten um mir eine neue Karre zu kaufen…“ Der Mercedesfahrer: „Verdammt, ne ganze Woche muss ich jetzt wieder buckeln!“ Der Trabbifahrer: „Aaaaachh – 10 Jahre harte Arbeit und jetzt das hier!“ Daraufhin die beiden anderen: „Selber schuld – warum kaufst Du Dir auch so ein teures Auto!“

130. Können Sie die geographischen Besonderheiten der DDR erläutern? Ein Flachland mit Engpässen.

131. Können Sie mir den Kapitalismus erklären? Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Und wie ist es mit dem Sozialismus? Da ist es genau umgekehrt.

132. Lenin ist gestorben. Treffen sich Gott und Teufel und beraten nun, wer ihn aufnehmen soll. Keiner will Lenin so richtig haben. Nach längerem Diskutieren einigen sich die beiden, dass Lenin bei jedem eine einjährige Probezeit zu bestehen hat bevor sie sich entscheiden. Zuerst nimmt der Teufel Lenin zu sich. Nach genau einem Jahr treffen sich Teufel und Gott wieder an der selben Stelle. Gott fragt nun den Teufel: „Na wie hat er sich denn so gemacht bei dir in der Hölle?“ Darauf der Teufel: „*Stöhn!* Er hat alle kleinen Teufelchen zu jungen Pionieren gemacht.“ Gott und Teufel trennen sich nun wieder für ein Jahr. Und Lenin kommt zur Probezeit in den Himmel. Als das Jahr vorbei ist, erscheint der Teufel wieder an der vereinbarten Stelle. Aber kein Gott da. Der Teufel wartet und wartet. Nach ein paar Tagen wird ihm das aber zu lange und er fängt an Gott zu suchen. Irgendwann trifft er diesen auch, wie dieser gedankenversunken auf ein Blatt Papier starrt und etwas vor sich hinmurmelt. Der Teufel sieht dem eine Weile zu und fragt schließlich ganz ungeduldig: „Na erzähl schon, wie ist es mit Lenin gelaufen?“ Darauf Gott: „Psst, sei still, ich muß mich auf unseren ersten Parteitag vorbereiten…“

133. Lieber Gott, mach ihn krumm, dass ich aus dem Trabbi kumm!

134. Morgens steht Honecker steht morgens auf, geht ans Fenster und begrüßt die Sonne. H: „Guten Morgen liebe Sonne.“ S: „Guten Morgen Genosse Staatssekretär und Vorsitzender des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik.“ Honecker fährt nach Berlin zum Zentralkommittee zur Arbeit, am Mittag macht er eine Pause, tritt hinaus auf den Balkon und sagt: „Guten Tag liebe Sonne.“ S: „Guten Tag Genosse Staatssekretär und Vorsitzender des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik.“ Nach Feierabend fährt Honecker wieder nach Hause, nach dem Abendbrot tritt er noch einmal nach draussen: „Guten Abend liebe Sonne.“ S: „Jetzt kannst du mich mal, jetzt bin ich im Westen!“

135. Nach Ansicht der SED-Führung besteht kein Anlass für den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges und den beiden Teilen in Deutschland. An der Grenze werde ja immer noch geschossen.

136. Noch zu DDR Zeiten: Die Stadt Weimar plant ein Goethe-Denkmal. Es wird ein Wettbewerb ausgeschreiben, an dem sich alle Einwohner Weimars beteiligen dürfen. Gewonnen hat der Entwurf „Honecker liest Goethe“.

137. Parteiversammlung in Ost-Berlin. Während der Redner seine Rede hält, kommt ein Saalordner mit ´nem Zettel in der Hand zum Rednerpult und reicht es dem Redner. Der liest, an die Massen gewandt: „Jenossinnen und Jenossen, die Russ´n sinn´ uffm Mars jelandet.“ …Stille… Dann, von ganz hinten, eine Stimme: „Alle?“

138. Reagan, Breshnew und Honecker fragen den lieben Gott, was im Jahr 2000 sein wird. Zu Reagan sagt der liebe Gott: „Im Jahre 2000 werden die USA kommunistisch sein.“ Da wendet sich Regan ab und weint ganz bitterlich. „Und was wird mit der Sowjetunion?“ fragt Breschnew. „Die Sowjetunion, sagt der liebe Gott, wird es nicht mehr geben. Sie wird aufgesogen sein vom Großchinesischen Reich.“ Da wendet sich Breschnew ab und weint ganz bitterlich. „Und wo steht die DDR im Jahre 2000?“, fragt Honecker. Da wendet sich der liebe Gott ab und weint. Ganz bitterlich.

139. Robotron: „Unsere Lösung – Ihr Problem!“ Rechnen Sie mit dem Schlimmsten – Rechnen Sie mit Robotron. Unsere Mikroelektronik ist einfach nicht kleinzukriegen! Unsere Mikroelektronik ist die Größte!

140. Schneewittchen liegt im Glassarg. Weder den Zwergen noch einem singenden Vogel gelingt es, sie zu wecken. Als aber ein Prinz ihr einige Worte ins Ohr flüstert, springt die Schlafende sofort auf. Was waren das für Worte? „Im nächsten Kaufhaus gibt es Orangen…“

141. Selbstverständlich hat jeder in unserer DDR das garantierte Recht und die Freiheit, stets frei und offen zu sagen, was er denkt. Aber ebenso selbstverständlich ist es doch, dass jeder niemals etwas denkt, was er nicht frei und offen sagen darf!

142. Siegmund Jaehn, der erste deutsche Kosmonaut, gerade wieder gelandet, und Honecker fahren in einem offenen Wagen durch Berlin und lassen sich bejubeln. Doch einige der Jubler wurden verhaftet, sie riefen immer: „Honecker – Jaehn, Honecker – Jaehn!“

143. Sitzen drei Gefangene in Bautzen. 1. Gefangener: „Warum sitzt ihr?“ 2. Gefangener: „Ich kam immer 5 Minuten zu früh. Da hat man mich wegen Spionage verurteilt.“ 2. Gef.: „Und warum sitzt Du?“ 1. Gef.: „Ich kam immer 5 Minuten zu spät. Da hat man mich wegen Sabotage verurteilt.“ 1. Gefangener wendet sich an den 3. Gefangenen: „Und nun musst Du uns sagen, warum Du sitzt?“ 3. Gef.: „Ich kam immer pünktlich. Da sind sie dann drauf gekommen, dass ich West-Uhren hatte.“

144. Stasi-Beamter auf der Strasse: „Wie beurteilen Sie die politische Lage?“ Passant: „Ich denke…“ Stasi-Beamter: „Das genügt – Sie sind verhaftet!“

145. Stehen zwei DDR-Bürger an der Straße. Der eine hat fünf Kinder und der andere einen kaputten Fahrradmantel. Was denken die beiden? Scheiß DDR-Gummi!

146. Streifengang an der Berliner Sektorengrenze. „Was würdest du tun, wenn die Mauer plötzlich einstürzen würde?“ – „Sofort auf den Baum klettern!“ sagt der zweite spontan. „Wieso?“ – „Na, denkst du, ich will tot getrampelt werden?“

147. Thatcher, Kohl, Honecker und Tschernenko sitzen am Rande eines Gipfeltreffens in einer Bar und diskutieren. Zu vorgerückter Stunde steht Tschernenko auf, reisst sich das Hemd auf, zeigt stolz seine behaarte Brust und sagt stolz: „Das hier ist die russische Taiga!“ Frau Thatcher möchte nicht zurückstehen, tut das gleiche und sagt: „Hier meine Herren, sehen Sie zwei gute englische Pfund.“ Kohl macht daraufhin eine wegwerfende Handbewegung und ein bedeutungsschwangeres Gesicht, zieht die Hose runter, zeigt sein Hinterteil und bekundet: „Hier sehen sie das geteilte Deutschland.“ Die anderen staunten, denn bisher wusste niemand, dass Deutschland soo gross ist. Jetzt fühlte Honecker sich im Zugzwang, stand auf, knöpfte sich ebenfalls die Hose auf, sprach zu Kohl gewandt: „Und dies hier ist der Schlagbaum – und ich schwöre Ihnen, der geht nie wieder hoch!“

148. Treffen sich drei Hunde aus der glorreichen Sowjetunion, der tapferen Volksrepublik Polen und aus der DDR. Sofort fängt der Sowjethund an zu schwärmen: „Also bei uns läuft jetzt alles nur noch bestens, noch besser als je zuvor, Brüderchen. Seit diesem Gorbatschow, also ich sag nur, Perestroika, Glasnost und so, alles gut, da springt auf das ganze Volk der Iskra, wie sagt man, Funke über. Auch für uns einfache Hunde. Wir brauchen nur noch bellen, schon kriegen wir ein Stück Fleisch.“ Der polnische Hund kriegt grosse Augen: „Bitte schön, was ist ´Fleisch´?“ Der DDR-Hund dreht sich links um, schaut, schaut nach rechts, noch einmal nach links und flüstert: „Bitte, was ist ´Bellen´?“

149. Ulbricht kommt in den Himmel. Petrus: „Na, Walter, wohin soll ich dich denn schicken, in den Osthimmel oder in den Westhimmel?“ Ulbricht: „Mein ganzes Leben war ich Kommunist, und ich will auch nach meinem Tode meiner Überzeugung treu bleiben – also: Osthimmel.“ Petrus: „Gut, Walter. Aber zum Mittagessen kommst du rüber in den Westhimmel, denn für eine Person kochen wir nicht extra!“

150. Unterhalten sich ein Ami, ein Russe und ein DDR-Bürger darüber, wer wohl die größten Wälder habe. Der Ami prahlt: „Bei uns in Amerika gibt es Wälder, wenn man da morgens reingeht, kommt man vor dem Abend nicht wieder raus!“ Darauf der Russe: „Lächerlich! Wenn Du bei uns in Sibirien in den Wald gehst, kommst du erst nach einer Woche am anderen Ende heraus!“ – „Alles Kinderkram!“, lächelt der Ostdeutsche. „Bei uns sind die Russen ´45 in die Wälder rein und sind immer noch nicht wieder raus…“

151. Unterhalten sich zwei Deutsche über den Stand der Arbeitslosigkeit, des allgemeinen Desinteresses an fast allem, und überlegen, was man denn wie besser machen könnte. Darauf der Ossi: „Ich wäre dafür, dass man die Mauer wieder aufbaut. Bei uns hatte man Arbeit! Arbeitslosigkeit gabs bei weitem nicht in dem Ausmaß. Jedes Jahr wurden unsere Produktionszahlen verbessert…“ Meinte der Wessi: „Ich glaub, da hast Du recht. Wir könnten damit wirklich was erreichen. Wir machen Sie dann auch noch zwei Meter höher und komplett aus Panzerglas.“ – „Wieso das?“ – „Na das der Osten sieht, wie schnell sich der Westen erholt!“

152. Unterhalten sich zwei Gefängnisinsassen. Fragt der eine: „Weshalb bist Du hier?“ – „Ich bin Fahrradhändler und habe Erich Honecker den Rücktritt angeboten. Und was hast Du angestellt?“ – „Ich habe Erich Honecker durch ein Fernrohr beobachtet.“ – „Da ist doch aber nichts schlimmes dabei!“ – Sagt der andere: „Ja, schon, aber bei mir hing da noch ein Gewehr unten dran…“

153. Verhör bei der Stasi: „Genosse – Sie waren jetzt drei Wochen schon nicht mehr bei den Parteitreffen.“ Genosse: „Ja … ich hatte viel zu tun.“ Stasi: „Aber Sie sind letzten Sonntag in der Kirche gesehen worden.“ Genosse: „Hmm, ja, da musste ich…“ Stasi: „Und Sie wurden auch gesehen, als sie Geld in den Klingelbeutel getan haben. Aber Ihren letzten Parteibeitrag haben Sie noch nicht bezahlt!“ Genosse: „Naja, den bezahle ich natürlich noch.“ Stasi: „Und was noch schlimmer ist: Sie wurden auch gesehen als Sie vor Jesus knieten und ihm die Füße küssten. Sagen Sie, würden Sie das mit unserem ehrenwerten Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker auch machen?“ Genosse: „Naja … also wenn er da so hängen würde…“

154. Von wem stammt der Ausspruch: lernen, lernen und nochmals lernen? Von Lenin. Ja, aber wann hat er das gesagt? Na, als er das Zeugnis von Ulbricht gesehen hat!

155. Walter Ulbricht und Mao Tse-tung unterhalten sich über Innenpolitik. „Und wie viele politische Feinde“, fragt Walter Ulbricht, „haben Sie in der Volksrepublik China?“ – „Es werden so ungefähr siebzehn Millionen sein“, antwortet Mao Tse-tung. „Ju, das ist ungefähr wie bei uns.“

156. Warum gibt es in der DDR keine staatliche Familienplanung? Die Produktionsmittel liegen in privater Hand.

157. Warum hat die DDR Karl May rehabilitiert? Durch Old Shatterhand soll die Bevölkerung lernen, die roten Brüder in der UdSSR zu lieben…

158. Warum hatten die ostdeutschen Politiker immer so ein breites Kreuz? Herzschrittmacher von Robotron.

159. Warum ist die DDR-Wirtschaft in die Knie gegangen? Weil sie gerade zum Sprung ansetzten wollte um die kapitalistische Wirtschaft zu überholen.

160. Warum konnten sich Sex-Shops in der DDR bisher nicht durchsetzen? Weil Trabbi fahren besser wirkt als jeder Vibrator…

161. Warum können die Ossis nicht vom Affen abstammen? Weil es Affen nie 40 Jahre lang ohne Bananen ausgehalten hätten.

162. Warum musste in den Metzgereien der DDR immer mindestens eine Wurst liegen? Weil sich sonst die Leute angestellt und Kacheln gekauft hätten.

163. Warum mußten Geheimnisträger in einem Trabant als Dienstwagen fahren? Da konnte sich der Fahrer mit den Knien die Ohren zuhalten.

164. Warum sind viele DDR-Bürger so außer Atem? Weil es seit 30 Jahren bergauf geht.

165. Warum stand im Sozialismus der Mensch im Mittelpunkt? Damit er von allen Seiten gleichmässig ausgebeutet werden konnte.

166. Warum steht der Imperialismus am Abgrund? Damit er die DDR besser beobachten kann!

167. Warum stinken Ossis so? Damit auch Blinde sie hassen können.

168. Warum war es dem DDR-Bürger strengstens verboten, zusammen mit Bürgern aus der BRD Alkohol zu trinken? Weil sonst beide die gleiche Fahne gehabt hätten…

169. Warum wurde der Sarg von Erich Honecker nur von 2 Mann getragen? Eine Mülltonne hat nur 2 Henkel.

170. Was ein DDR-Bürger an Erich Honecker schrieb: „Werter Genosse Staatsratsvorsitzender, wenn ich nicht innerhalb von vier Wochen einen neuen Auspuff für meinen Trabant bekomme, hänge ich mich auf.“ Die Antwort kam prompt: „Lieber Genosse, hängen Sie sich lieber gleich auf, denn ich kann Ihnen nicht garantieren, dass es in vier Wochen noch einen Strick gibt.“

171. Was ist der Unterschied zwischen Ayrton Senna und Erich Honecker? Honecker hat die Mauer überlebt!

172. Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und sozialistischer Demokratie? Na, so ungefähr derselbe wie zwischen einem Stuhl und einem elektrischen Stuhl.

173. Was ist der Unterschied zwischen einer Fuhre Langholz und dem Sozialismus? Bei der Fuhre Langholz kommt zuerst das dicke Ende und dann die rote Fahne…

174. Was ist der Unterschied zwischen einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) und einem Lodenmantel? Es gibt keinen. Beide haben kein Futter!

175. Was ist der Unterschied zwischen Marx und Murks? Marx ist die Theorie!

176. Was ist dort, wo ein Genosse ist? Ein Weg. Was ist dort, wo zwei Genossen sind? Eine Straße. Was ist dort, wo alle Genossen sind? Der Intershop…

177. Was ist ein Quartett? Ein DDR-Symphonieorchester nach einer Konzertreise durch Westeuropa.

178. Was ist Glück? Natürlich, dass wir in der DDR leben. Was ist Pech? Pech ist, dass wir soviel Glück haben!

179. Was ist Misstrauen? Wenn ein DDR-Grenzer an der Grenze zu Polen die aus der Sowjetunion kommenden Erdölleitungen anbohrt, um nachzuschauen, in welche Richtung das Öl fliesst!

180. Was ist passiert, wenn ein Trabbi bei Grün noch an der Ampel steht? Der Mercedes hinter ihm hat die Lüftung eingeschaltet…

181. Was ist vollendeter Sozialismus in der DDR? Wenn der SED Parteisekretär den Pfarrer fragt, ob er ihn am Sonntag trauen kann, der jedoch antwortet: „Am Sonntag hab ich keine Zeit, da muss ich zur Kampfgruppen-Übung.“

182. Was passiert wenn die Sahara sozialistisch wird? Die ersten zehn Jahre passiert gar nichts, aber dann wird der Sand allmählich knapp.

183. Was sind die vier größten Hauptschwierigkeiten beim Aufbau des Sozialismus? Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

184. Was wäre passiert, wenn man statt Kennedy Ulbricht erschossen hätte? Schwer zu sagen, aber Onassis hätte die Witwe bestimmt nicht geheiratet.

185. Wegen der ständigen Differenzen zwischen Peking und Moskau fliegt der sowjetische Parteichef nach Peking zu Mao um diese endlich zu beseitigen. Und tatsächlich kann man alle Probleme beseitigen. „Genosse Mao! Weil unser Gipfeltreffen so gut gelaufen ist, haben Sie drei Wünsche frei!“ – „Hmmm! Wir bräuchten 10.000 Autos!“ – „Die werdet Ihr bekommen, Genosse Mao!“ – „Und dann bräuchten wir noch 100.000 Fahrräder!“ – „Kein Problem Genosse Mao! Die liefern wir euch umgehend!“ – „Ach ja, und 100.000 Sack Reis noch!“ – „Genosse Mao, das geht leider nicht! Meines Wissens wird in der DDR nämlich kein Reis angebaut…“

186. Welche Systeme sind miteinander unvereinbar? Das sozialistische System und das Nervensystem.

187. Welcher Nationalität waren Adam und Eva? Natürlich waren sie Russen: Sie hatten nichts anzuziehen. Sie hatten kein Haus. Und sie glaubten sich im Paradies.

188. Welcher Unterschied besteht zwischen Terroristen und der DDR-Führung? Terroristen haben Sympathisanten!

189. Welches sind die 4 Säulen der sozialistischen Weltwirtschaft? – Die mongolische Mikroelektronik, – Die Errungenschaften der sowjetischen Landwirtschaft, – Der Bienenfleiss der Polnischen Arbeiter, – Das statistische Jahrbuch der DDR.

190. Wer ist der grösste Chirurg der Welt? Na Walter Ulbricht. Der hat das Herz Europas zum Arsch der Welt gemacht!

191. Wer schleicht so spät durch Kraut und Rüben, es ist der Erich, der will nach drüben. Er hält das Westgeld wohl in dem Arm. Er hält es sicher, er hält es warm. Er erreicht die Grenze mit Mühe und Not, tritt auf ´ne Miene und – bums – war er tot.

192. Werner aus Gera schreibt nach Hamburg: „Lieber Onkel Paul! Vielen Dank für Dein Paket, ich habe die Pistole und die Munition im Garten vergraben.“ 14 Tage später schreibt Werner wieder: „Lieber Onkel Paul! Du kannst jetzt den Blumensamen schicken, mein Garten wurde umgegraben…“

193. Wie heißt die DDR Freundschaftsstadt von Tschernobyl? Strahlsund.

194. Wie konnte man in der DDR eine Banane als Kompass verwenden? Auf die Mauer legen und warten. Auf der Seite, wo jemand reinbeißt ist Osten.

195. Wie leben die Rentner in Europa? Ein Rentner in England trinkt morgens seinen Tee, dann liest er die TIMES. Ein Rentner in Frankreich trinkt morgens seinen Aperitif, dann macht er einen Spaziergang an der SEINE. Ein Rentner in der DDR nimmt morgens seine Herztropfen, dann geht er zur ARBEIT!

196. Wo liegt der Unterschied zwischen Honecker und einer Strassenbahn? Die Strassenbahn hat mehr Anhänger.

197. Woran merkt man, dass die Stasi Robotron-Wanzen bei einem einsetzt? Man hat einen neuen Schrank im Zimmer und ein Trafohäuschen vor der Tür.

198. Worin bestand die Aufnahmeprüfung für die Stasi? Aus drei Metern Entfernung in einem Satz an eine Glaswand springen und sich mit dem Ohr festsaugen…

199. Über die Zonengrenze hoppelt ein Kaninchen in den Westen. Mit der Begründung, in der DDR würden jetzt alle Elefanten verfolgt, beantragt es politisches Asyl. „Aber du bist doch gar kein Elefant!“ – „Das weiss ich auch, aber machen Sie das mal der Stasi klar…“

200. Übrigens ist der Trabbi ein echter Fortschritt im Automobilbau: Bei einem Unfall haben Fußgänger jetzt erstmals die Möglichkeit, zurückzuschlagen…

201. Zehn kleine Negerlein, die sassen einst beim Wein; das eine ahmte Ulbricht nach, da war´n es nur noch neun. Neun kleine Negerlein, die hab´n sich was gedacht; das eine hat zu laut gedacht, da war´n es nur noch acht. Acht kleine Negerlein, die haben was geschrieben; bei einem ist es rausgekommen, da war´n es nur noch sieben. Sieben kleine Negerlein, die fragte man: „Wie schmeckt´s?“ Das eine sagte: „Schweinefrass!“ Da war´n es nur noch sechs. Sechs kleine Negerlein, die haben laut geschimpft; das eine hat man abgeholt, da war´n es nur noch fünf. Fünf kleine Negerlein, die sassen am Klavier; das eine spielte Musical, da war´n es nur noch vier. Vier kleine Negerlein verhöhnten die Partei; das eine griff der SSD, da war´n es nur noch drei. Drei kleine Negerlein, die hörten Radio; das eine stellte RIAS ein, da war´n es nur noch zwo. Zwei kleine Negerlein, die glaubten, es hört sie keiner; das eine hat ´nen Witz erzählt; da war es nur noch einer. Ein kleines Negerlein liess diese Verse sehn; da sperrt man es in Bautzen ein, und nun – sind´s wieder zehn!

202. Zeitungsmeldung: „Letzte Nacht frecher Einbruch im Innenministerium!“ Honecker ruft seinen Polizeichef an: „Wurde etwas Wichtiges gestohlen?“ – „Halb so wild. Nur die Wahlergebnisse für die nächsten 30 Jahre…“

203. Zuletzt wurde der Trabbi ohne Motor ausgeliefert – in der DDR ging sowieso alles bergab…

204. Zwei ehemalige Direktoren begegnen sich in einer Gefängniszelle. „Wo warst du Direktor?“ – „Ich war Zirkusdirektor!“ – „Und warum bist du hier?“ – „Ich habe im vergangenen Oktober ein Transparent am Zirkus anbringen lassen.“ – „Und was stand drauf?“ – „35 Jahre DDR – 35 Jahre volkseigener Zirkus! Und du?“ – „Ich war Direktor einer Textilfabrik und hab´ auch ein Transparent anbringen lassen.“ – „Und was stand drauf?“ – „Jeder zweite Genosse ein Spinner!“

205. Zwei in der Kneipe unterhalten sich. Meint der eine: „Paß auf, ich kenn ´nen Witz. Geht Honecker mit nem Seil in den Wald…“ Der andere: „Und weiter?“ – „Darf ich nicht erzählen, fängt aber gut an, oder?“

206. Zwei Soldaten der DDR-Grenztruppen an der Zonengrenze. „Sieh, da drüben – ein herrlicher Regenbogen“, meint der eine. „Ja, schon“ entgegnet der andere verbissen, „aber für Arbeiter, da haben sie kein Geld übrig!“

207. Zwei Soldaten des Bundesgrenzschutzes patroullieren an der inner-deutschen Grenze. Plötzlich entdecken sie jemanden, der sich an einem Baum direkt am Grenzzaun erhängt hat. „Au weia, das gibt wieder einen Papierkram…“ sagt der eine. Nach einigem Überlegen kommt dem Anderen die Idee: „Komm, wir hängen ihn auf die andere Seite!“ Gesagt, getan. Sie hängen die Leiche auf die andere Seite des Zaunes und gehen weiter. Eine halbe Stunde später kommen zwei DDR-Grenzer an die Stelle. Da meint der eine zum anderen: „Nu gugge do, do hängt er ja schon wieda…!“

208. Zwei Stecknadeln unterhalten sich: „Ich kenne einen politischen Witz…“ – „Pssst! Hinter uns steht eine Sicherheitsnadel!“

209. Zwei Volkspolizisten gehen auf Streife. Plötzlich fragt der eine: „Du sag mal, ist Schwarz eigentlich eine Farbe?“ Der andere Polizist denkt nach und sagt: „Ich glaube schon, Schwarz ist eine Farbe.“ Zehn Minuten später fragt der eine nochmals: „Du sag mal, ist den Weiß auch eine Farbe?“ Der andere überlegt etwas länger und sagt: „Also ich denke, Weiß ist auch eine Farbe.“ Da sagt der andere, der gefragt hat: „Mensch, da habe ich ja einen Farbfernseher zu Hause.“

210. Zwei Zwillinge im geteilten Deutschland kaufen ein. Woran erkennt man den Unterschied? Der in der BRD sagt: „Ich hätte gern…“ Der in der DDR fragt: „Haben Sie vielleicht?“